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Schaumlöscher - Breites Anwendungsgebiet, wenig Löschmittelschaden

Feuerlöscher werden in der Fachsprache auch als Kleinlöschanlagen bezeichnet. Sie sind zum Löschen von Kleinbränden oder Entstehungsbränden bestimmt und dürfen ein Maximalgewicht von 20 Kilogramm nicht überschreiten, damit sie von einer Person bedient werden können. In gewerblich genutzten Räumen ist die Ausstattung mit Feuerlöschern Pflicht. Die wichtigsten Arten von Feuerlöschern sind Pulverlöscher, Schaumlöscher und Kohlendioxidlöscher.

Was ist ein Schaumlöscher und für welche Brände eignet er sich?

Schaumlöscher sind Behälter, aus denen das Löschmittel (Löschschaum) unter Druck versprüht wird. Der Druck wird durch ein Treibgas, meist Kohlendioxid oder Stickstoff, erzeugt. Der Löscheffekt entsteht dadurch, dass der Schaumteppich den Brandherd von der Sauerstoffzufuhr abschneidet und somit dem Feuer die Grundlage entzieht. Als Nebeneffekt kühlt der Schaum den Brandherd ab und verhindert das Entstehen sekundärer Brände. Schaumlöscher eignen sich für Brände der Klassen A und B, nicht jedoch für Fettbrände durch pflanzliche oder tierische Öle und Fette. Bei der Brandklasse A handelt es sich um Feststoffe, bei der Brandklasse B um Flüssigkeiten. Zum Löschen von Gasen, Metallen oder Speisefett eignen sich diese Feuerlöscher dagegen nicht.

Welche Arten von Schaumlöschern gibt es und wie funktionieren sie?

Grundsätzlich unterschiedet man zwischen zwei Arten von Schaumlöschern: den sogenannten Aufladelöschern und den Dauerdrucklöschern. Ein Aufladelöscher besteht aus zwei Behältern. Im ersten befindet sich das Schaummittel und im zweiten das Treibgas, bei dem es sich meist um Kohlendioxid handelt. Dieses Treibgas befindet sich in einer Kartusche im Feuerlöscher. In der Regel wird mit einem Schlag auf einen Auslöser oben auf dem Feuerlöscher die Kartusche geöffnet. Dadurch strömt das Gas in den Metallkörper des Feuerlöschers. Dort befindet sich das Löschmittel, das durch das Gas zu Löschschaum aufschäumt und unter Druck gerät. Ein Permanentlöscher oder Dauerdrucklöscher dagegen ist ein Druckbehälter, der bereits mit einer fertigen Mischung aus Schaummittel und Treibgas gefüllt ist. Wie der Name bereits verrät, stehen diese Feuerlöscher ständig unter Druck. Diese Löscher sind sofort nach dem Entsichern einsatzbereit. Das Löschmittel muss nicht zuvor mit dem Gas vermischt werden. Vergleichbar ist das Prinzip mit Rasierschaum oder Schlagsahne aus der Sprühdose.

Welche Vorteile und Nachteile haben Schaumlöscher?

Vorteile und Nachteile von Schaumlöschern gegenüber Pulverlöschern

Der große Vorteil der Schaumfeuerlöscher ist das Löschmittel selbst. Nach dem Löschen sind die Löschschäden in der Regel geringer als bei einem Pulverlöscher. Inzwischen werden sogar besonders umweltfreundliche Schaumlöscher angeboten. Beim Löschen mit Pulver ist das Entfernen der Rückstände deutlich aufwändiger, da sich das Pulver weit verteilt. Von Nachteil sind die etwas geringere Löschleistung und der Funktionsbereich von Schaumfeuerlöschern. Im Gegensatz zu Pulverlöscher sind sie nicht zum Löschen von Bränden der Klasse C geeignet. Meist ist die Reichweite des Löschstrahls bei Schaumlöschern etwas geringer als bei Pulverlöschern. Die Spritzdauer solcher Feuerlöscher hingegen ist länger. Durch den geringeren Druck sind Schaumlöscher auch für Laien leichter zu handhaben. Bei der Lagerung ist auf eine Temperatur von über 5°C zu achten, da das Löschmittel anderenfalls einfrieren könnte. Pulverlöscher sind auch bei niedrigeren Temperaturen noch einsatzbereit. Sollte es eine Auflage zum Brandschutz geben, ist in der Regel vorgegeben, ob Löscher mit Pulver oder Schaumlöscher notwendig sind.

Schaumlöscher

Vorteile und Nachteile von Schaumlöschern als Dauerdrucklöscher und Aufladelöscher

Zwischen den beiden Arten von Schaumlöschern gibt es vor allem preisliche Unterschiede. Aufladelöscher sind zunächst in der Anschaffung teurer. Die Löschmittel in einem Aufladelöscher sind bedeutend haltbarer als die in einem Permanentlöscher. Sie müssen nur alle 8 bis 10 Jahre ausgetauscht werden. Zudem ist dieser Austausch preisgünstig und kostet nur einen Bruchteil des Austauschs von Permanentlöschern. Wenn in einem Betrieb oder einem Bürogebäude dutzende Feuerlöscher angebracht werden müssen, kommt da schnell eine beachtliche Kostenersparnis zusammen. Permanentlöscher oder Dauerdrucklöscher dagegen überzeugen auf den ersten Blick durch ihren vergleichsweise geringen Anschaffungspreis. Die Nachteile dieser Löscher zeigen sich erst nach einigen Jahren. So muss das in ihnen enthaltene Löschmittel alle zwei, spätestens aber nach 6 Jahren, ausgetauscht werden. Pro Schaumlöscher können dabei für die Wiederbefüllung schnell mal Kosten von 70 Euro oder mehr entstehen. Der günstige Dauerdrucklöscher wird auf einmal sehr teuer. Zudem haben Dauerdrucklöscher noch andere Nachteile. Da diese Behälter unter Dauerdruck stehen, könne Sie durch starke Hitzeeinwirkung oder heftige Stöße explodieren. Außerdem kann es passieren, dass im Laufe der Zeit das Treibgas langsam und unbemerkt durch Risse und Spalten entweicht. Wenn es zu einem Brand kommt, ist der Dauerdruck-Schaumlöscher dann nutzlos. Ohne das Treibgas kann das Löschmittel nicht mehr unter Druck aus dem Behälter gespritzt werden.

Wie viel Liter sollte ein Schaumlöscher für meinen Haushalt haben?

Entscheidenender als die Liter eines Schaumlöschers sind die Löscheinheiten laut Hersteller. Die durchschnittliche Größe einer Wohnung in Deutschland entspricht ca. 92 qm. Zum Löschen von Brandklassen A und B wäre dann ein Schaumlöscher mit 9 Löscheinheiten (LE) ausreichend. Die meisten 6-kg-Löscher bzw. Löscher mit 6 Litern liefern diese Löschleistung. Zum Löschen von Fettbränden kann zusätzlich ein Fettbrandlöscher oder eine Löschdecke angeschafft werden. Im privaten Bereich wären diese Produkte eine sehr gute Maßnahme zum Brandschutz, die jedoch freiwillig ist.

Was sollte bei Schaumlöschern beachtet werden?

Ein Schaumlöscher mit einem Inhalt von 6 Litern ist nach ca. 20 bis 45 Sekunden leer. Für Laien kann nur schwer eingeschätzt werden, ob mit dem Inhalt eines Feuerlöschers ein Feuer gestoppt werden kann. Deswegen ist es im Zweifel besser, sich und andere in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu benachrichtigen. Ebenso bedenken Sie, sich vor dem Ernstfall mit der Funktionsweise eines Schaumlöschers auseinander zu setzen. Insbesondere bei Aufladelöschern prüfen Sie, wie die zwei Komponenten vermischt werden. Bewahren Sie Feuerlöscher immer so auf, dass sie im Ernstfall schnell zur Hand sind.

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