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Pulverlöscher

Mit einem Brand muss man immer rechnen. Ein Defekt an einem technischen Gerät oder einen Moment nicht aufgepasst und schon kann ein Brand entstehen. In diesem Fall ist es wichtig, schnell und richtig zu handeln. Aus einem Schwelbrand kann sich innerhalb weniger Minuten ein Feuer entwickeln, das den ganzen Raum in Flammen setzt. Da bleibt keine Zeit, erst einen Eimer mit Wasser volllaufen zu lassen, um damit das Feuer zu löschen. Außerdem eignet sich Wasser auch nicht für das Löschen aller Arten von Bränden. Deshalb sind im gewerblichen und industriellen Umfeld Feuerlöscher gesetzlich vorgeschrieben. Für Privatwohnungen gilt diese Feuerlöscherpflicht zwar nicht, sinnvoll ist die Anschaffung eines Feuerlöschers aber trotzdem. Wenn ein entstehender Brand nicht innerhalb von ca. 40 Sekunden gelöscht werden kann, bleiben nur die Flucht und das Warten auf die Feuerwehr.

Welcher Feuerlöscher eignet sich für welche Brandklassen?

Um im Brandfall richtig reagieren zu können, muss man wissen, welcher Brand wie gelöscht werden kann. Dazu sind Brände in sogenannte Brandklassen eingeteilt.
  • Brandklasse A: Feststoffe, außer Metall
  • Brandklasse B: Flüssigkeiten
  • Brandklasse C: Gase
  • Brandklasse D: Metalle
  • Brandklasse F: Fette und Öle

Leider kann nicht jeder Brand mit jedem Feuerlöscher sinnvoll bekämpft werden. Es kann teilweise sogar ausgesprochen gefährlich werden, den falschen Feuerlöscher einzusetzen. Für welche Art von Bränden das jeweilige Gerät geeignet ist, ergibt sich aus dem Aufdruck der Brandklasse(n) auf dem Feuerlöscher.

Brände der Klassen A und B können mit Pulver-, Schaum-, CO2- und vielen Fettbrandlöschern bekämpft werden. Hierbei haben die einzelnen Feuerlöscherarten ihre jeweiligen Vor- und Nachteile. Brände der Klasse C kann man mit CO2- und Pulverlöschern löschen. Zur Bekämpfung von Bränden der Klasse D benötigt man spezielle Pulverfeuerlöscher, die mit einem Metalllöschpulver gefüllt sind. Fettbrände der Klasse F dürfen nie mit Wasser oder Schaumlöschern bekämpft werden. Das führt zu einer höchst gefährlichen Fettexplosion. Für die Bekämpfung dieser Brände gibt es spezielle Fettbrandlöscher.

Was ist ein Pulverlöscher?

Die meisten Pulverlöscher eignen sich für die Bekämpfung von Bränden der Klassen A, B und C. Damit decken sie den größten Teil der üblichen Brände ab. In dem Behälter des Pulverfeuerlöschers befindet sich das Löschpulver, das in seiner Konsistenz an Backpulver oder Mehl erinnert, und Kohlendioxid als Treibmittel. Man muss zwischen Dauerdruck- und Aufladefeuerlöscher unterscheiden. Bei dem Dauerdrucklöscher befindet sich das Löschpulver mit dem Kohlendioxid gebrauchsfertig gemischt unter hohem Druck im Behälter des Löschers. Der Behälter eines Aufladelöschers ist in zwei Kammern geteilt. In einer Kammer befindet sich das Löschpulver, in der Zweiten das Treibmittel. Erst bei Betätigung des Feuerlöschers wird die Trennwand zwischen diesen beiden Kammern zerstört, damit Gas und Pulver sich vermischen können. Diese Aufladelöscher sind etwas teurer in der Anschaffung, aber einfacher zu lagern und billiger in der Wartung.

Wie funktioniert ein Pulverlöscher?

Wird die Löschpistole des Pulverlöschers betätigt, treibt das Kohlendioxid das Löschmittel aus der Auslassöffnung. Bei einem Glutbrand schmilzt ein Teil des Löschmittels und legt sich als Schicht auf die Glut, der damit die Sauerstoffzufuhr abgeschnitten wird. Hat der Brand schon Flammen entwickelt, erstickt das Löschpulver den Brand durch eine chemische Reaktion. Es wird dabei selber nicht verbraucht. Man nennt dies eine antikatalytische Reaktion.

Wo kann ein Pulverlöscher eingesetzt werden?

Theoretisch ist ein Pulverlöscher sehr vielseitig einsetzbar, zumindest wenn er Löschpulver der Kategorie ABC enthält. Mit diesem Pulver als Löschmittel kann er die meisten vorkommende Brände, mit Ausnahme von Fettbränden, löschen. Allerdings gelangt das Löschpulver nicht nur gezielt auf den Brandherd. Es verteilt sich während des Löschens als Pulverwolke in der gesamten Umgebung. Dies ist in geschlossenen Räumen aus zwei Gründen sehr ungünstig. Erstens wird durch diese Wolke die Sicht und damit die Orientierung im Raum erschwert oder gar unmöglich gemacht. Das kann für den Löschenden sehr gefährlich werden. Zweitens dringt das Löschpulver wirklich auch noch in die kleinste Ritze. Damit ist es nach dem Löschen nur sehr schwer wieder zu entfernen. Trotz gründlicher Reinigung findet monatelang noch Reste des Löschpulvers im Raum. Es dringt auch in die Lüftungsschlitze oder andere Öffnungen elektrischer Geräte ein und führt dort oft zu Kurzschlüssen und damit zur Zerstörung des Gerätes. Daher ist bei einem Einsatz eines Pulverlöschers in geschlossenen Räumen der Schaden durch das Löschpulver oft größer als der durch das Feuer entstandene. Im Freien hat man diese Probleme nicht. Deshalb eignet sich ein Pulverlöscher hauptsächlich für den Einsatz im Freien oder in Kellern und Schuppen. Auch in Anlagen der chemischen Industrie oder bei Bränden in Heizungsanlagen wird diese Art von Feuerlöscher gerne eingesetzt.

Wie bedient man einen Pulverlöscher?

Die Bedienung eines Pulverlöschers ist sehr einfach. Als Erstes muss der Sicherungsstift herausgezogen werden. Dann richtet man die Auslassöffnung auf das Feuer. Ein genaues Zielen ist mit einem Pulverlöscher nicht möglich. Daher reicht es, die Öffnung in Richtung des Brandherdes zu halten. Durch Drücken der Löschpistole tritt das Löschpulver aus. Man muss darauf achten, immer mit der Windrichtung zu löschen, damit das Löschpulver nicht wirkungslos vom Brandherd weggetrieben und das giftige Rauchgas auf einen zugetrieben wird. Das Feuer wird von vorne nach hinten gelöscht. Handelt es sich um einen vertikalen Brand, löscht man von unten nach oben. Sind mehrere Feuerlöscher vorhanden, sollten sie gleichzeitig, nicht hintereinander genutzt werden. Damit erzielt man eine größere Wirkung. Bei allen Löscharbeiten muss immer ein ausreichender Abstand zum Brandherd eingehalten werden. Das Kohlendioxid des Löschers treibt das Löschpulver mehrere Meter weit. Es besteht also keine Notwendigkeit, zum Löschen nahe an das Feuer heranzugehen.

Was unterscheidet den Pulverlöscher von CO2- oder Schaumlöschern?

Die Vorteile des Pulverlöschers:

Pulver ist als Löschmittel relativ stabil. Daher kann es lange gelagert werden und der Löscher muss nicht so oft neu befüllt werden.
Ein ABC-Pulverlöscher ist universeller einsetzbar, als ein Schaum- oder CO2-Löscher. Ein zusätzlicher Vorteil besteht darin, dass er zwar bei Fett- und Metallbränden keine große Löschwirkung erzielt, aber zumindest auch keine zusätzliche Gefahr darstellt. Das ist bei einem Schaumlöscher beispielsweise anders. Wird er bei einem Fettbrand eingesetzt, kommt es zu einer gefährlichen Fettexplosion.
Im Gegensatz zu dem Kohlendioxid des CO2-Löschers ist das Löschpulver ungiftig. Atmet man das Löschpulver ein, schmeckt es zwar unangenehm, hat aber keine gesundheitlichen Folgen. CO2 verdrängt den Sauerstoff aus der Luft. In geschlossenen Räumen besteht daher bei der Verwendung eines CO2-Löschers ohne Atemgerät Erstickungsgefahr.

Die Nachteile des Pulverlöschers:

Mit einem Pulverlöscher kann man nicht genau zielen. Es wird also mehr Löschleistung gebraucht als bei anderen Feuerlöschern.
In geschlossenen Räumen nimmt die Wolke aus Löschpulver dem Löschenden die Sicht. Der größte Nachteil eines Pulverlöschers liegt aber in den Schäden, die das Löschmittel anrichten kann. Während CO2- und Schaumlöscher rückstandsfrei löschen, verteilt sich das Löschpulver in der ganzen Umgebung. Dabei verschmutzt es nicht nur Möbel u.ä., sondern kann auch elektrische Geräte schädigen.

Welcher Feuerlöscher ist der richtige für mich?

Für den Einsatz in Privatwohnungen und Büros ist der Schaumlöscher optimal. Mit ihm können brennende Feststoffe und Flüssigkeiten gelöscht werden. Mit einem Schaumlöscher kann man gezielt der Brandherd besprühen und er löscht rückstandsfrei. Allerdings darf er auf keinen Fall bei Küchenbränden eingesetzt werden. Hierzu sollte ein spezieller Fettbrandlöscher angeschafft werden. Dieser Fettbrandlöscher eignet sich notfalls auch zum Löschen anderer, im privaten Umfeld vorkommender Brände.

Für den Einsatz im Freien, also beispielsweise als Autofeuerlöscher, ist ein Pulverlöscher ideal. Er ist gut zu lagern, einfach zu bedienen und das Löschmittel muss nicht so oft getauscht werden. Draußen ist die Verschmutzung durch das Löschpulver meist unerheblich.
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