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Feuerlöscher - Welcher ist der Richtige?

Der richtige Brandschutz kann nicht nur Leben retten, sondern auch den Umfang von Sachschäden begrenzen. Deshalb ist die Anbringung von Feuerlöschern vielerorts Pflicht. Im eigenen Zuhause entscheidet das Ausmaß der Brandgefährdung darüber, ob der Wohnungsinhaber Handfeuerlöscher montieren muss oder nicht. Da auch privat genutzte Räume diversen Brandgefahren ausgesetzt sind, empfiehlt es sich, auch dort Feuerlöschgeräte anzubringen. 


Feuerlöscher und Löschmittel


Feuerlöscher sind meist kleine tragbare Hand-Löscher von wenigen Kilogramm Gewicht. Sie werden meist an der Wand oder auf dem Fußboden stehend montiert. Hand-Feuerlöscher wurden für das Bekämpfen kleiner oder gerade entstehender Brandherde konzipiert, die von den Nutzern des Gebäudes selbst gelöscht werden können. In ihrem Behälter befindet sich ein Löschmittel, das durch Betätigen des Druckventils freigesetzt wird. Hersteller von Feuerlöschern sind verpflichtet, die geltende Norm DIN EN 3 einzuhalten. Bevor ein Modell seine Zulassung erhält, wird sein Löschvermögen anhand von Norm-Bränden geprüft. Manche Feuerlöscher haben noch zusätzlich eine DEKRA Zulassung. Die meisten Geräte müssen spätestens alle zwei Jahre auf Funktionstüchtigkeit und Betriebssicherheit überprüft werden und erhalten ihre Prüfplakette nur dann, wenn sie sich in einem vorschriftsmäßigen Zustand befinden. Für Feuerlöscher dürfen nur zugelassene Treibgase, Löschmittel und Ersatzteile verwendet werden. 

Je nach Bauart kommen unterschiedliche Löschmittel zum Einsatz: nicht brennbare Gase, Pulver, Wasser und Schaum. Nass-Löscher sind noch zusätzlich innen durch eine spezielle Duroplast Beschichtung vor Korrosion geschützt. Auf dem Boden stehend montierte Löscher haben deshalb noch Stand-Nocken am Behälter-Boden. Feuerlöscher sind entsprechend ihrer Löschwirkung in bestimmte Brandklassen eingeteilt. Für welche Art von Brand der betreffende Löscher geeignet ist, kann der Nutzer dem Behälter-Aufdruck entnehmen. Die Qualität des Löschmittels ist dort ebenfalls angegeben (Zahl nach der Brandklasse). Auf dem Behälter vermerkt sind außerdem Art und Füllmenge des Löschmittels, Daten zum Hersteller und die Typenbezeichnung des Löschers. Der Anwender findet dort auch eine kurze Bedienungsanleitung. Darf das Gerät nicht bei Elektroanlagen eingesetzt werden, ist auf dem Löscher ein entsprechender Warnhinweis angebracht. 


Bauarten von Feuerlöschern

Bei Hand-Feuerlöschern unterscheidet man Bauart bedingt zwischen Auflade-Löschern und Dauerdruck-Löschern. 
Schaumlöscher

Auflade-Löscher


Bei den Auflade-Löschern befinden sich Löschmittel und Treibgas in zwei verschiedenen Behältern. Beim Betätigen des Ventils am Treibgas-Behälter wird Treibgas (meist CO2) in den Löschmittel-Behälter gepresst, der dadurch so stark unter Druck gesetzt wird, dass das Löschmittel ausströmt. Es gibt Auflade-Löscher, bei denen sich der Treibgas-Behälter innerhalb des Löschmittelbehälters befindet und Modelle, bei denen er außen angebracht ist. Moderne Feuerlöscher sind meist Auflade-Löscher und werden bei der routinemäßigen Prüfung innen und außen begutachtet. Sie sind in punkto Wartung kostengünstiger, da bei der Druckprüfung lediglich die CO2-Behälter gewogen werden müssen. In Bezug auf die Anschaffungskosten sind sie wegen des erhöhten Herstellungsaufwands jedoch teurer.

Dauerdruck-Löscher


Bei Dauerdruck-Löschern steht - wie es der Name schon andeutet - das Löschmittel dauerhaft unter Druck (15 bar). Treibgas (Kohlenstoffdioxid oder Stickstoff) und Löschmittel befinden sich in ein- und demselben Behälter. Dauerdruck-Löscher sind meist kleine leichte Löscher, die dort verwendet werden, wo man nicht viel Platz für ihre Anbringung hat (Auto). Modelle mit Schaum müssen spätestens alle 2 Jahre geprüft werden. Dauerdruck-Feuerlöscher sind preisgünstiger in der Anschaffung. Allerdings können wegen des permanent auf das Löschmittel ausgeübten Drucks schon kleinste Löcher im Behälter das Löschmittel unbemerkt entweichen lassen. 


Brandklassen


Sie definieren, für welche Arten von Bränden die damit bezeichneten Löscher geeignet sind. Man unterscheidet die Brandklassen A, B, C, D und F. Brandklasse A umfasst Glutbrände. Sie entstehen, wenn feste Stoffe wie Holz, Papier, Kohle, Stoffe und Stroh in Brand geraten und Glut bilden. Flüssige und sich beim Brennen verflüssigende Stoffe (Benzin, Alkohol, Öle, Fette, Lacke, Stearin, Paraffin, Teer etc.) fallen unter die Brandklasse B. In der Brandklasse C werden Brände, die durch Gase verursacht werden, zusammengefasst. Dazu gehören Erd und Stadtgas, Propan, Methan, Wasserstoff und Acetylen. Mit Klasse D-Feuerlöschern werden brennende Metalle und ihre Legierungen gelöscht. Unter die Brandklasse F fallen Speiseöle und Speisefette pflanzlicher und tierischer Herkunft, wie sie in der Gastronomie/Hotellerie verwendet werden. 

Übersicht:

Brandklasse A = brennbare feste Stoffe, unter Glut- und Flammenbildung brennend
Beispiele: Papier, Kabel, Holz, Möbel

Brandklasse B = brennbare flüssige oder flüssig werdende Stoffe, unter Flammenbildung brennend
Beispiele: Alkohol, Benzin, Äther

Brandklasse C = brennbare Gase, unter Flammenbildung brennend
Beispiele: Acetylen, Erdgas, Butan, Propan, Methan, Wasserstoff, Stadtgas, gasförmige Stoffe

Brandklasse D = brennbare Metalle oder deren Legierungen, unter Glut- und Flamme brennend
Beispiele: Lithium, Natrium, Aluminium, Magnesium, Kalium und deren Legierungen

Brandklasse F = Fette und Öle in Küchenbereichen, unter Flammenbildung brennend
Beispiele: Speisefette und Öle in Kücheneinrichtungen und -geräten



Bei Feuerlöschern, die auch zum Löschen von Elektrogeräten und elektrischen Anlagen geeignet sind (Haushaltsgeräte und Anlagen von maximal 1.000 Volt), sollte die löschende Person einen Sicherheitsabstand von mindestens einem Meter zum Brandherd einhalten. Durch den Sicherheitsabstand wird das Risiko, von einem Stromschlag getroffen zu werden, verringert. 

Wie sollte ein Feuerlöscher korrekt eingesetzt werden?

 

Arten von Feuerlöschern


Je nach eingesetztem Löschmittel unterscheidet man Fettbrand-Löscher, Kohlenstoffdioxid-Löscher, Pulver-Löscher, Schaum-Löscher und Wasser-Löscher. 

Fettbrand-Feuerlöscher


Sie haben die Brandklassen A und F und sind in Modellen mit von 2 bis 12 Litern Inhalt (spezielles Flüssig-Löschmittel) erhältlich. Die Feuerlöscher werden ausschließlich zum Bekämpfen von Bränden und Fettexplosionen genutzt, die durch Speisefette und Speiseöle in Großküchen, Privathaushalten und in der Gastronomie/Hotellerie verursacht werden. Spezial-Löscher dieses Typs tragen den Aufdruck "Geeignet für das Löschen von Speiseöl und Speisefett-Bränden" und sind auf der Behälter-Innenseite durch eine widerstandsfähige Beschichtung vor Korrosion geschützt.

Kohlenstoffdioxid-Feuerlöscher


Bei diesem Gas-Löscher ist das CO2 Treibgas und Löschmittel zugleich. Es verflüssigt sich beim Pressen des Druckventils. CO2-Löscher eignen sich für den Einsatz bei Flüssigkeitsbränden in geschlossenen Räumen (Brandklasse B) und bei Elektro-Bränden, in denen Geräte mit maximal 1000 Volt betroffen sind. Das ausströmende Kohlenstoffdioxid erstickt den Luft-Sauerstoff, den das Feuer zum Weiterbrennen benötigt. CO2-Löscher gibt es in Stahl und Aluminium-Flaschen. In antimagnetischer Ausführung werden sie für den Einsatz in der Radiologie hergestellt. Kohlenstoffdioxid-Löscher sind ausgesprochen praktisch. Das Löschmittel ist rückstandsfrei - CO2 ist das sauberste Löschmittel überhaupt. Daher schont es im Brandfall teure HighTech-Anlagen in Computerräumen, Rechenzentren, Büros und Labors. Die Flaschen können mit relativ wenig Aufwand technisch geprüft werden und verursachen daher auch nur geringe Wartungskosten. Nachteil: Das Löschmittel entwickelt bei seiner Freisetzung eine extreme Kälte im Innenraum und kann beim Überschreiten des Grenzwerts schwere gesundheitliche Probleme wie Atemnot und Bewusstlosigkeit hervorrufen. Außerdem kann CO2 - wenn es versehentlich auf eine im Raum befindliche Person gerichtet wird - den Tod dieses Menschen verursachen. Zum Löschen von Feststoff-Bränden ist es nicht geeignet, da es sonst zu Rückzündungen kommen kann. Daher sollte man es auch nicht in Privathäusern und Wohnungen einsetzen. 

Pulver-Feuerlöscher


Pulverlöscher finden Sie in unserem Sortiment in Größen von 1 bis 12 kg und sind , wie der Name sagt,mit Pulver gefüllt, das die Anforderungen der Brandklassen A, B und C erfüllt - weshalb man es auch ABC-Pulver nennt. Das Löschmittel kann für die meisten Anwendungen eingesetzt werden und hat dank seines anti-katalytischen Effekts eine sehr hohe Löschkraft: Das Pulver verursacht bei seinem Austritt aus dem Behälter am Brandherd eine Ketten-Abbruch-Reaktion, sodass der Brand schnell gelöscht ist. Außerdem versintern die damit besprühten Oberflächen sofort. Sie überziehen sich mit einer Schmelzschicht, die das Feuer umgehend erstickt.

ABC Pulver-Löscher werden als 2 kg Flaschen Pkws verwendet. Lkws müssen laut Vorschrift mit mindestens einem ABC Löscher von 6 kg Inhalt ausgestattet sein.

Außerdem findet man Löscher dieser Art in Industriebetrieben, Parkhäusern und Außenbereichen von Gebäuden. Pulver Feuerlöscher sind preisgünstiger als andere Löscher-Arten. Ihr Löschmittel hat eine hohe Lebensdauer. Nachteilig ist, dass sie eine starke Staubentwicklung verursachen, sodass nach dem Brand auch die den Brandherd umgebenden Einrichtungsgegenstände und Möbel gründlich gereinigt werden müssen. Trifft das Pulver beim Löschen auf Metall-Teile, korrodieren diese sofort. Außerdem kann der freigesetzte Staub die Sicht der löschenden und anderer im Raum befindlicher Personen einschränken, sodass Fluchtwege im Extremfall nicht gefunden werden. Daher sind Pulver-Löscher für Privathaushalte, Arztpraxen und EDV-Räume nicht geeignet. 

Schaum-Löscher


Löscher dieses Typs findet man in Büros und Industrie und Handwerksbetrieben. Da Schaum-Löscher gezielter eingesetzt werden können als andere Feuerlöscher Arten, schädigen sie die in unmittelbarer Nähe des Brandherdes befindlichen Möbel kaum. So eignen sie sich optimal für den Einsatz in privat genutzten Gebäuden. Da das in ihm befindliche Löschmittel teurer als andere Löschmittel ist und der Behälter außerdem von innen mit einer Beschichtung vor Korrosion geschützt werden muss, sind Schaum Löschgeräte teurer als andere Löscher. Muss der Schaum nach dem Ablaufdatum ausgetauscht werden, kann der Anwender mit höheren Wartungskosten rechnen. Bei Temperaturen unter 0 Grad sind Schaum-Löscher im Außenbereich nicht einsetzbar.

Wasser-Löscher


Feuerlöscher, bei denen man mit Wasser Brände bekämpft, haben die Brandschutzklasse A (Feststoffe). Beim Löschen wird das Wasser als feiner Nebel freigesetzt. Wasser-Löscher dürfen unter gar keinen Umständen bei Fettbränden eingesetzt werden, da sich das Feuer unter der Einwirkung des Wassers rasend schnell ausbreiten würde und sogar Menschen verletzen könnte. Wasser-Löscher bieten mehrere Vorteile: Mit speziellen löschfördernden Stoffen (Netzmitteln) kann man die Wirksamkeit des Löschmittels erhöhen. Wasser Feuerlöscher für den Einsatz in Außenbereichen sind noch zusätzlich in einer frostsicheren Variante bis -30 °C erhältlich.

Spezielle Feuerlöscher


Außer den normalen handelsüblichen Standard-Feuerlöschern gibt es noch spezielle Löscher für besondere Einsatzorte (Halon Löscher für die Anwendung in Flugzeugen) und Löscher für Metallbrände, die die Brandklasse D haben.
Angeschaut