Letzten Blogbeiträge

CO-Melder rettet Leben von Rauchmelder-Experten Kunden

Wie die Mitteldeutsche Zeitung berichtete, rettete ein CO-Melder von rauchmelder-experten.de eine Familie aus Grosskorbetha. Erst hätte sie mit ihrem Mann geschimpft, weil er so viele Warnmelder für das Haus im Internet bestellt habe, erzählt Jana Schilling. Doch mittlerweile schätzt sie die Umsichtigkeit ihres Gatten, denn die Warnmelder retteten der kleinen Familie das Leben. Ihr Mann hatte einen Gasmelder im Keller angebracht. Schilling war mit ihrem kleinen Sohn allein im Haus als der Melder durch ein lautes Piepen auf eine Gefahr aufmerksam machte. Die Familie lagerte die Holzpellets für die Heizung im Keller. Die 27-Jährigen überprüfte die Anzeige der Gaskonzentration auf dem Warnmelder. Da diese zu dem Zeitpunkt noch gering war, öffnete sie Fenster und Türen um zu lüften und verließ für einige Zeit das Haus. Als sie abends wieder nach Hause kam, erklärte ihr ein Nachbar, dass er schon seit einiger Zeit ein Piepton aus dem Haus drang. Aus Sicherheitsgründen befindet sich in dem Kellerraum mit den Holzpellets kein Licht. Die junge Frau machte sich mit Taschenlampe auf, um erneut die Gaskonzentration zu überprüfen. Schilling erschrak als sie einen Totenkopf auf dem Melder entdeckte.

Sie verständigte die Feuerwehr und nach kurzer Zeit fanden sich die Großkorbethaer Feuerwehr, die Wehren aus Kleinkorbetha, Kriechau, Reichardtswerben, Tagewerben sowie der stellvertretende Stadtwehrleiter Steve Homberg vor Ort ein. Auch der zuständige Schornsteinfeger kam zum Haus der Schillings um eine Messung vorzunehmen.
Homberg erklärte, dass in einem Keller in dem Pellets gelagert werden, Kohlenmonoxid (CO) entstehen kann. Bei einer Belastung von 33 parts per million (ppm) könne noch längere Zeit in dem Raum gearbeitet werden ohne von dem Gas beeinträchtigt zu werden. Erhöht sich die Konzentration jedoch auf 150 ppm können Schwindelgefühle und Erbrechen auftreten. „Und da die Zahl 300 schon überschritten war, mussten die Kameraden mit Atemschutz arbeiten.“ Zudem waren die Pellets auf 45 Grad erhitzt und somit bestand Explosionsgefahr im Keller der Schillings. „Da hätte schon die Betätigung eines Lichtschalters gereicht“, erklärte Homberg.

Insgesamt arbeiteten 65 Einsatzkräfte um die Gefahr zu bannen. Die Feuerwehr beschloss die Pellets erst einmal im Hof zu stapeln. „Im Keller füllten Kameraden unter Atemschutz die Eimer. Sie waren nach jeweils 20 Minuten so erschöpft, dass sie sich abwechseln mussten. Das Gros bildete eine Kette und reichte die Eimer nach oben weiter.“ Erst in der Nacht, um 1.30 Uhr, waren sie fertig und der Einsatz beendet.
Jana Schilling sagte: „Jetzt überlegen wir, ob wir die Pellets wieder in einem Nebengebäude lagern.“ Einen Schuldigen für die Situation gebe es nicht. Die junge Frau meinte: „Wir heizen damit seit 2008 und es hat nie Probleme gegeben“. Warum das tödliche Gas im Keller entstehen konnte, ist unklar. Steve Homberg sagte: „Es gibt keine Beweise dafür, dass die Pellets feucht im Keller ankamen. Theoretisch könnte die Luft auch im Haus zu feucht gewesen sein, oder es hat die hohe Außentemperatur eine Rolle gespielt. Doch nach Lage der Dinge kann ich nur allen Besitzern einer Pelletheizung empfehlen, Alarmmelder zu installieren.“
In Sachsen-Anhalt gibt es keine Rauchmelderpflicht. Schillings Mann arbeitet in der Schweiz auf Montage. Nachdem es dort wiederholt zu Unfällen gekommen war, hatte er auf die Warnmelder bestanden und sie bei rauchmelder-experten.de bestellt.

The following two tabs change content below.

Sebastian Fischer

Sebastian Fischer ist seit 2009 im Onlinehandel mit Schwerpunkt Sicherheitstechnik und Brandschutzprodukte tätig. Seit 2011 Geschäftsführer und Inhaber der Firma Rauchmelder-Experten.de, ist er mit Herz und Seele im Bereich privater und gewerblicher Brandschutz unterwegs. Natürlich ist hat er die Zertifizierung zur Fachkraft für Rauchwarnmelder erfolgreich absolviert und erneuert diese regelmäßig. Mit Projekten wie www.buschi-wird-feuerwehrmann.de versucht er, das Thema Brandprävention auch im Umfeld von Kinder zu etablieren.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*