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Kohlenmonoxidvergiftung – Toter in Wacken

Heavy Metal, 75.000 Fans aus 35 Ländern, wolkenbruchartige Regenfälle und verschlammte Wege – das war Wacken 2012 – Leider mit einem Toten durch Kohlenmonoxidvergiftung. Das größte Heavy Metal Festival der Welt, Wacken 2012 ging am Sonntag zu Ende.

Kohlenmonoxidvergiftung war die Folge

Dieses Jahr gab erschütterte ein Todesfall durch Kohlenmonoxidvergiftung das Festival in Schleswig-Holstein. Ein 22-Jähriger Mann war am Samstagabend leblos aufgefunden worden. Bekannte fanden Kohlenmonoxidvergiftungihn auf der Ladefläche seines Autoanhängers. Nach Angaben seiner Bekannten wollte der junge Mann ein Nickerchen machen und begab sich auf den Campingbereich des Festivalgeländes. Die Polizei gibt an, dass der Mann aus Süddeutschland auf einer Ladefläche eingeschlafen war, die mit einer Plane zugedeckt war. Daneben stand ein Notstromaggregat. Kohlenmonoxid strömte von dort aus unter die Plane und vergiftete den 22-Jährigen. Rettungskräfte versuchten 30 Minuten lang den Mann zu reanimieren. “Sehr lange” hätten die Einsatzkräfteversucht den “klinisch toten” Mann wiederzubeleben. Ein früheres Eingreifen hätte dem Mann auch nicht helfen können, vermutet die Polizei. Eine Obduktion soll nun die vermutliche Todesursache durch CO bestätigen. Die Leiche befindet sich seit Samstag beim Bestatter. Nähere Angaben zu dem Toten wollte er aus Rücksicht auf die Familie nicht machen.

Wie die Festivalgänger zeigen sich auch die Betroffenen bestürzt über den Unfall und die Kohlenmonoxidvergiftung. “Wir sind total geschockt, für uns sind die Fans das Wichtigste”, sagt der Festivalmitbegründer Thomas Jensen. “Wir müssen das erst einmal verarbeiten”, fügte er hinzu.
Um die Sicherheit der Fans zu garantieren, waren 650 Feuerwehrmänner im Einsatz. Insgesamt mussten sie 103 Mal eingreifen. Auch das Deutsche Rote Kreuz war von Anfang an dabei und versorgte die Verletzungen von etwa 2885 Menschen. Fast 300 Festival-Gängern konnte vor Ort nicht geholfen werden, sie mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Bereits 2007 kam es zu einem tödlichem Unfall durch Kohlenmonoxidvergiftung auf dem Festivalgelände. Ein Fan war im Schlamm ausgerutscht und wurde von einem Rettungswagen überfahren, der auf dem Weg zu einem Notfall war. 2011 verstarb eine Festivalgängerin bereits bei der Anreise bei einem Verkehrsunfall.

Bild: fotolia

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Sebastian Fischer

Sebastian Fischer ist seit 2009 im Onlinehandel mit Schwerpunkt Sicherheitstechnik und Brandschutzprodukte tätig. Seit 2011 Geschäftsführer und Inhaber der Firma Rauchmelder-Experten.de, ist er mit Herz und Seele im Bereich privater und gewerblicher Brandschutz unterwegs. Natürlich ist hat er die Zertifizierung zur Fachkraft für Rauchwarnmelder erfolgreich absolviert und erneuert diese regelmäßig. Mit Projekten wie www.buschi-wird-feuerwehrmann.de versucht er, das Thema Brandprävention auch im Umfeld von Kinder zu etablieren.

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