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Die Lobby hinter der Rauchmelderpflicht – Sinn oder Unsinn

Fotolia_46527789_XSIn der WirtschaftsWoche analysiert Konrad Fischer diese Woche die Rauchmelderpflicht in deutschen Bundesländern und die damit verbundene starke Lobby der Rauchmelderhersteller.

Die Rauchmelderpflicht gibt es mittlerweile in 10 Bundesländern. Nun steht auch Bayern kurz davor die Rauchmelderpflicht in Wohnräumen im Landtag zu verabschieden. NRW hat bereits in der vergangenen Woche einen ähnlichen Gesetzentwurf verabschiedet. Da hat sich in den letzten 10 Jahren viel getan. Da gab es die Rauchmelderpflicht in keinem Bundesland. 2013 wird die Mehrzahl der Bundesländer eine Rauchmelderpflicht verabschiedet haben.

Allerdings ist der Zusammenhang zwischen Brandmeldern und Brandopfern jedoch nicht bewiesen, meint Fischer in seinem Artikel. Die Rauchmelderpflicht begründete sich auf der Annahme, dass es so bis zu 40 Prozent weniger Brandopfer gibt. Das sagen zumindest deutsche Feuerwehren und Versicherungen.

Der Verein „Forum Brandrauchprävention“ setzt sich stark für die Rauchmelderpflicht in Deutschland ein, schreibt die WirtschaftsWoche. Der Verein steckt hinter der Initiative „Rauchmelder sind Lebensretter“. Mitglieder des Vereins sind jedoch nicht engagierte Bürger sondern ein Interessenverbund von Herstellern, Elektroinstallateuren und Versicherungen. Dieser Interessenverbund schloss sich 2000 zusammen. Als Geschäftsstelle fungiert eine Berliner Werbeagentur, die Vorstandsriege bilden Funktionäre.

Fischer meint, dass hinter der Arbeit des Vereins reiner Lobbyismus steckt. Man habe ein Thema genommen, das unter der Schwelle der breiten öffentlichen Aufmerksamkeit bleibt und ein einfaches, aber moralisch schlagendes Argument. Dabei, argumentiert Fischer, ist der Zusammenhang zwischen Brandmeldern und Brandopfern nicht bewiesen. Dazu hat der Autor die Entwicklung der Zahlen der Brandtoten in Bundesländern mit und ohne Installationspflicht verglichen. Dabei stellte er fest, dass die Zahl der Todesfälle seit 2000 generell gesunken ist, von etwa 600 Fällen im Jahr auf 400. Er meint, die Unterschiede seien eher ein Zufall als von der gesetzlichen Rauchmelderpflicht abhängig. Als Beispiel nennt er Bayern. Auch hier sank die Zahl der Brandopfer, auch ohne Rauchmelderpflicht, von 2002 bis 2010 um 54 Prozent. Verglichen mit Rheinland-Pfalz, wo es die Pflicht seit 2003 gibt, sank die Zahl lediglich um vier Prozent.

Unterstützt in seiner Meinung wird der Autor von dem Berliner Vermieterverband (BBU): „Der Zusammenhang zwischen Rauchmeldern und Brandopfern ist statistisch nicht zu belegen“, meint BBU-Vertreter David Eberhart. Prävention sei die Ursache für die sinkenden Zahlen. Zudem habe die Zahl der Raucher in Deutschland in den letzten Jahren stark abgenommen. „Aber die Lobby der Rauchmelderhersteller ist stark“, sagt Eberhart.

Auch für Politiker ist Rauchmelderpflicht generell interessant. Allein die Ausarbeitung kostet Zeit und Geld. In keinem Bundesland wird die Einhaltung der Pflicht in Privathaushalten kontrolliert, so entstehen auf diesem Gebiet keine Kosten. Ist der Rauchmelder jedoch kaputt und schlägt somit im Notfall nicht aus, verweigern manche Versicherungen mittlerweile die Zahlung.

Gänzlich scheint der Autor in seiner Argumentation vergessen zu haben, dass es vielen Firmen und Privathaushalten wichtig ist, den Schaden eines Brandes zu verhindern. Deshalb installieren sie Rauchmelder. Die Früherkennung eines Brandes führt zum schnellen Eingreifen und somit einem geringeren Sachschaden und natürlich der Rettung von Menschenleben. Ob es eine gesetzliche Verpflichtung zur Rauchmelderinstallation geben muss ist sicherlich eine Ansichtssache über die sich konstruktiv diskutieren lässt.

Quelle: http://www.wiwo.de; Foto:© K.-U. Häßler – Fotolia.com

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Sebastian Fischer

Sebastian Fischer ist seit 2009 im Onlinehandel mit Schwerpunkt Sicherheitstechnik und Brandschutzprodukte tätig. Seit 2011 Geschäftsführer und Inhaber der Firma Rauchmelder-Experten.de, ist er mit Herz und Seele im Bereich privater und gewerblicher Brandschutz unterwegs. Natürlich ist hat er die Zertifizierung zur Fachkraft für Rauchwarnmelder erfolgreich absolviert und erneuert diese regelmäßig. Mit Projekten wie www.buschi-wird-feuerwehrmann.de versucht er, das Thema Brandprävention auch im Umfeld von Kinder zu etablieren.

20 comments

  1. Ich bin der Meinung das Rauchmelder Lebensretter sein können und gerade im Schlafzimmer auch nicht weiter stören. Das die Lobby für eine Gesetzliche Regulierung ist macht sinn. Ich würde aber deswegen nicht meine Meinung über Rauchmelder ändern! Wenn Sie funktionieren können Sie leben retten und das ist unbezahlbar! Lg

    • Mir sind die einfach zu laut. Sie schädigen mein Gehör. Ich habe ohnehin Tinnitus, und der wird durch ständiges Testen und Fehlalarme nicht besser. Punkt.

      • Hier gibt es Rauchmelder die bei einem Test deutlich leiser agieren als bei einem Alarm. Vielleicht wäre dies eine Alternative. Ob ein Verzicht auf einen Rauchmelder eine Alternative wäre, wage ich zu bezweifeln.

  2. Einrichtungen, die auf Kerzenlicht, Zigarettenrauch, Räucherstäbchen, beim Feuerholz nachlegen und anderen mehr oder weniger zur Lebensqualität beitragenden Lebensgewohnheiten mit plötzlichem infernalischem Lärm reagieren, die sind ein potentielles Unfallrisiko und keine Rettungshilfe.
    Schon mal überlegt, wie viele zusätzliche Herzinfarkte ein mitten im Schlaf anspringender Rauchmelder bei alten Leuten verursacht?
    Welche Statistik erfasst den Unfall, wenn Leute in Panik auf irgendwelche im Raum befindlichen Hocker springen, um nur ja das heulende Ding zur Ruhe zu bringen, und dabei stürzen?
    Wer filtert heraus, wie viele Leute bei der Selbstmontage von Rauchmeldern verunglücken werden?

    Gerade mal 400 Brandopfer im Jahr, Zahlen seit 1995 stark zurückgegangen (ohne Rauchmelderpflicht!), dafür werden nun alle Hausbesitzer mit mindestens 1.200 Mio EUR allein für die Hardware zur Kasse gebeten. Und die Kosten der Wartung und den Unterhalt zahlen die Mieter in den meisten Bundesländern! Im Versicherungsfall muss nämlich bewiesen werden, dass der Rauchmelder funktionsfähig war. Da der Funktionsnachweis letztendlich nie prozesssicher geführt werden kann, handelt es sich bei der Rauchmelderpflicht in erster Linie um ein Sparprogramm für den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft.

    Dieses Gesetz ist einzig und allein dazu da, riesige Umsätze für die Elektroindustrie zu erzwingen, ein neues Betätigungsfeld für das Schornsteinfegerhandwerk auf die Schien zu bringen und dort abzukassieren, wo man sicher mit Kohle rechnen kann und gleichzeitig den Elemtarversicherern bis zu 200 Mio. Schadensersatz pro Jahr zu ersparen.

    • Sicher können Statistiken nicht belegen wie viele Rauchmelder wirklich Leben gerettet haben. Jedoch sollten Sie sich auch nicht verführen lassen, aufgrund von Pressetexten wilde Behauptungen aufzustellen. Die Elementarversicherer (GDV) selber sagen, dass es keine Relevanz hat, ob ein Rauchmelder installiert ist oder nicht.

  3. Rauchmelder an sich sind nicht schlecht. Mich stört aber die Bevormundung durch die gesetzliche Pflicht zur Installation. Wenn das Produkt so toll ist, daß es jeder haben will, dann können Hersteller auch Werbung machen. Lobbyarbeit ist aber vermutlich billiger.
    Ich warte noch auf die Initiative der Wurst- und Backwarenhersteller zur Einführung einer Ernährungspflicht.

  4. Nachdem ich gerade ,mit meinen 44 Jahren fast einen Herzinfarkt bekommen habe , weil im Wohnzimmer einer der Rauchmelder losgejault hat und ich mit Mühe und Not im Halbschlaf irgendwie drangeklettert bin und ihn von der Decke gerissen habe, denke ich jetzt mit Schrecken daran das die anderen 3 Rauchmelder um die gleiche Zeit Batterien bekommen haben ,und ich keine Leiter hab um sie abzustellen.
    Wir würden genötigt uns kleine Terroristen an die decken zu schrauben, die ich sehr Unfall verursachen halte.
    Ob sie ab und an mal ein Leben retten weiß ich nicht.
    Ich halte viel von der Aussage meines Vorschreibers hier, das es Geschäftemacherei ist .

    • Guten Tag,

      solche negativen Erfahrungen werden meist aus Haushalten mit einfachen Rauchwarnmeldern berichtet. Pyrexx und EiElectronics sind z.B. sehr zuverlässige Hersteller, die zudem Geräte mit 10-Jahres-Batterien anbieten. Somit entfällt das Piepen wegen niedriger Batteriespannung und von einem Täuschungsalarm werden Sie bei richtiger Montage auch verschont.

      Viele Grüße

  5. Klasse! Jetzt hat es mich auch erwischt. Mehrfamilienhaus, Rauchwarnmelder in Flur und Schlafzimmer. Gegen 1.30 h? aufeinmal geweckt worden wegen unerhörtem Lärm. Im Halbschlaf erstmal orientiert und den Rauchmelder als Ursacher lokalisiert. Stuhl geholt und runtergerissen. Glücklicherweise nicht runtergefallen. Minuten später ein helmbewerhter freiwilliger Feuerwehrmann. „Gleich kommt noch die Polizei“. Endlich, mit 57 Jahren darf ich um 1.37 h den Polizisten meine Personalien geben. Fazit: Im Brandfall hätte der Rauchmelder im Flur mich zu spät geweckt, falls Rauch ins Schlafzimmer gezogen wäre, wäre natürlich der Fluchtweg Flur auch schon blockiert. Zum Glürkck bin ich im Halbschlaf nicht vom Stuhl gefallen. Der Rauchmelder hat eine 10 Jahresbatterie, trägt das Herstellungsdatum 2012 und kann – wie ich jetzt nachgelesen habe, z.B. mit einem Besen ausgeschaltet werden. Es gibt einen teueren Watungsvertrag.Angesichts des geringen Risikos an einer Rauchvergiftung zu sterben kann ich auf den Mist verzichten. In der Kreisstadt muss die Feuerwehr mindest 4-5 mal wegen Fehlarlamen ausrücken? Und: wenn es wirklich darum geht, das jedes Menschenleben zählt, dann frage ich mich wirklich, was die Politik gegen die vielen Verkehrstoten unternimmt? Na ja, da haben wir auch eine Lobby………

    • Leider kann ich Ihren Ausführungen nicht so ganz folgen. Warum hätte der Rauchmelder im Flur Sie zu spät geweckt? Wieso kam die Feuerwehr? Warum ist das Risiko gering an einer Rauchvergiftung zu sterben? Tut die Regierung nicht viel gegen Verkehrstote?

  6. Die Behauptung, die Einführung der Rauchmelder habe die Anzahl der Brandopfer von etwa 800 auf etwa 400 im Jahr verringert ist eine Lüge. Die Zahl der Brandopfer hat sich tatsächlich etwa halbiert, aber bereits VOR Einführung dieser Zwangsmaßnahme (Beleg: Grafik in Spiegel online vom 12.11.2014 „Viel Schall um Rauch“). Seit Einführung der Rauchmelderpflicht ist dagegen keine signifikante Abnahme der Brandopfer feststellbar. Im gleichen Zeitraum ist aber die Zahl der Unfälle im Haushalt durch Stürze, die ohnehin schon bedeutend höher war, um mehrere tausend gestiegen (von etwa 8000 auf über 10 000). Wenn man also eine statistische Auswirkung der Rauchmelder erkennen kann, dann höchstens, dass diese Vorschrift 2000 Menschen dadurch umgebracht hat, dass sie beim Versuch, in Panik Fehlalarme abzustellen von Stühlen, Tischen und wackeligen Tritten fallen. Von den durch Fehlalarme ausgelösten Herzinfarkten und den Bränden, die nicht gelöscht werden konnten, weil die Feuerwehr gerade zu einem Fehlalarm unterwegs war ganz zu schweigen. Der Einsatz von Rauchmeldern ist also ganz bestimmt nicht seriös mit statistisch geretteten Menschenleben zu rechtfertigen. Wer nun meint, er müsse Rauchmelder haben, soll sich welche kaufen. Aber sowas gesetzlich vorzuschreiben ist eine unglaubliche Frechheit und zeigt mal wieder, welchen Einfluss Lobbyorganisationen auf unsere im besten Fall überforderten Politiker und größtenteils hirnlos nachplappernde Presse haben. Nun haben auch noch die Heizkostenverteilerfirmen sich ihren Anteil an der Abzocke gesichert, denn nun müssen diese Dinger auch noch für irrsinnige Gebühren überwacht werden, am besten natürlich kostenpflichtig für den Mieter, der sich nicht dagegen wehren kann. Und das, obwohl sich alle Rauchmelder von selbst melden, wenn die Batterie schwach wird.

    Übrigens: Bei 3,14 Mio. Unfällen im Haushalt gab es 9.044 Tote in 2015. Gibt es dann demnächst die Helmpflicht im Haus?
    Warum schützt uns eigentlich in diesen Land keiner vor solchen absurden Entgleisungen wie der Rauchmelderpflicht?

    • Guten Tag,

      dass ein Zusammenhang zwischen dem Rückgang der Brandopfer und der Rauchmelderpflicht nicht nachgewiesen ist, lässt sich auch in diesem Artikel nachlesen. Ob nun aber ein Zusammenhang zwischen Unfällen im Haushalt und der Pflicht besteht, lässt sich ebenso wenig belegen. Aus welcher Quelle haben Sie die Zahlen für diese Unfälle bezogen?
      Die Presse allgemein zu verurteilen halte ich zudem für eine undifferenzierte Darstellung. Es gibt durchaus Journalisten, die Fakten von verschiedenen Seiten betrachten und gut recherchieren. Wie man die Welt wahrnimmt, hängt in dieser Zeit leider stark von den Kreisen und Seiten ab, mit und über die man kommuniziert bzw. sich informiert.
      Rauchwarnmelder generell zur Pflicht zu erklären ist auch unserer Meinung nach wenig sinnvoll. Solche Entscheidungen können aber leider nicht durch Kommentare in Blogs, sondern eher durch Petitionen, Demonstrationen, und politisches Engagement verhindert werden.

      Viele Grüße

  7. Wenn sich eine Lobby ein Gesetzt kaufen will, dann wird der Widerstand in der Bevölkerung ignoriert. Oder mit einem geschickten Trick beseitigt: Angst ! Siehe hier: [Link entfernt]

    • Guten Tag,

      die von Ihnen verlinkte Seite ist leider sehr widerspruchlich, rechtlich bedenklich und enthält kein Impressum. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir mit solchen Webseiten nicht in Verbindung gebracht werden wollen. Wir sind aber durchaus an einem Meinungsaustausch interessiert. Aus Marketingsicht ist es übrigens nicht neu, dass Produkte sich besser vermarkten lassen, wenn diese mit Emotionen verknüpft werden. Nur so konnten es einige Produkte zu einem Statussymbol schaffen. Gleichzeitig muss aber natürlich auch ein Bedarf bestehen. Leider erscheint der Inhalt der von Ihnen empfohlenen Seite sehr einseitig. Die Bevölkerung wird hierbei als generell naiv beschrieben. Der Text ist voller Verallgemeinerungen und selbst wenig objektiv. Wir sind auch der Meinung, dass sich darüber streiten lässt, ob die Einführung der Pflicht wirklich notwendig war. Wir distanzieren uns aber davon, allen Menschen Unfähigkeit, den eigenen Verstand zu nutzen, zu unterstellen. Wer wären wir, wer sind Sie, wer ist der Autor der verlinkten Seite, sich über die dort definierte graue Masse zu stellen?

  8. Selbstbestimmung bedeutet nach freiem Willen über sein Leben entscheiden zu können. Selbstbestimmung wird häufig auch Entscheidungsfreiheit, Autonomie, Entscheidungs-Autonomie oder Ungebundenheit, bzw. Unabhängigkeit genannt. Leider werden wir immer stärker durch die Interessen der Industrie und der einfältigen ,in teilen korrupten Politik fremdgesteuert.
    Entscheidungsfreiheit scheint ein Fremdwort für das EU Parlament und erst recht für deutsche Bürokraten zu sein.
    Eine Gesetzgebung die keinerlei Eigenverantwortung des Bürgers mehr kennt führt zwangsläufig zur Unzufriedenheit und in teilen der Gesellschaft zur Radikalisierung.
    Wir bekommen jegliche Eigenverantwortung ab erzogen. Wir sind umzingelt von einer doppelten Gesetzgebung die von Verwaltungsfachleuten mit orgiastischer Begeisterung bis zum Exzess voran getrieben wird.

  9. Die Schweizer haben sich logisch und rational gegen eine Rauchmelderpflicht entschieden, während in Deutschland eine Lobby ungehindert ein profitbringendes Gesetz durchbringen konnte.
    Rauchmelderpflicht in der Schweiz: http://www1.wdr.de/fernsehen/quarks/feuer-teurer-brandschutz-100.html
    Das Ereignis, vor dem ein Rauchmelder schützen soll, passiert so extrem selten, dass es bei der Rauchmelderpflicht niemals um die Rettung von Menschenleben geht, sondern um die 1,2 Mrd. Euro Umsatz pro Jahr, die sich mit dieser schwachsinnigen Pflicht generieren lassen.
    Das ist einmal wieder ein Musterbeispiel für die erfolgreiche Arbeit einer profitgierigen Industrie. Und die Politik als Marionette der Industrie. Gefahr winzig, Profit riesig => Politik erlässt gesetzlichen Zwangskauf.
    In anderen Fällen ist die Gefahr riesig, aber kein Profit möglich => Menschen werden ignoriert.

  10. Diese Geräte dienen, nachdem die erste einfache Variante gegen smarte vernetzte Geräte ausgetauscht worden sind, wie alle anderen smarten Geräte dazu, Profile von uns zu erstellen. Also Überwachung pur.

    • Sehr geehrte Frau Nischik,

      leider ist das so nicht korrekt. Es wird immer Rauchmelder geben, welche nicht vernetzt sind und eben auch keine Daten sammeln. Grundsätzlich ist smart auch nicht gleich zusetzten mit „Daten sammeln“. Viele smarte Melder kommunizieren überhaupt keine Daten nach Aussen! Rauchmelder oder Smarte Technik zu verteufeln ist sicherlich nicht der richtige Weg sich mit diesem Thema auseinander zusetzten.

  11. Ingrid Schmidt

    Neben Lobbyismus nenne ich dies Zwangsverwanzung! Wer hier glaubt dass es hier um die Sicherheit des lieben Bürgers geht, der muss tatsächlich auf der Wurstsuppe daher geschwommen sein.

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