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Funkrauchmelder Test

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Wie bitte? Keine Rauchmelder kaufen? Ja, zugegeben der Titel mag etwas schockierend wirken. Doch schauen wir uns an, wie wir zu dieser absurd klingenden Aussage kommen. Uns ist es wichtig, nicht nur die Alles-total-super-Verkäuferseite zu sehen. Wir interessieren für die Praxis, für unsere Kunden. Und so kommt es, dass wir immer öfter auch bei Rechtsstreits nach unserer Meinung gefragt werden. Heute wollen wir uns genau mit diesem Problemen beschäftigen.

Oft wird kritisiert, Rauchmelder würden enormen Elektrosmog verursachen. Vor allem Funkrauchmelder sollen hier schädliche Strahlungen aussenden, da diese ständig per Funk kommunizieren würden. Tatsächlich dient der Funkkontakt aber nur zur Alarmierung im Notfall. Der regelmäßige Selbsttest benötigt keine Vernetzung. Zudem ist zu bedenken, dass Rauchmelder in der Regel mit einer 9V-Batterie betrieben werden, die das Gerät mindestens ein Jahr lang mit Strom versorgt. Im Vergleich zu Geräten wie einem Fernsehr oder Ähnlichem ist die Strahlung daher verschwindend gering. Davon abgesehen befindet sich der Rauchwarnmelder (RWM) an der Decke und somit nicht in unmittelbarer Reichweite. Dies ist also nicht der Aufhänger für diesen Beitrag.

Wir möchten vielmehr zwei Szenarien betrachten: die Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) und das Mietverhältnis. Beginnen wir mit dem Fall einer Mietwohnung. Der Mieter hat bereits vor Inkrafttreten der Rauchmelderpflicht Warngeräte installiert. Das Ende der Übergangsfrist der Pflicht nähert sich und der Vermieter (Eigentümer) informiert die Bewohner seines Eigentums über anstehende Montagearbeiten von Rauchmeldern. Diese sollen gemietet werden, weil die Kosten direkt auf die Betriebskosten umgelegt werden können*. Natürlich will der Mieter nicht für etwas zahlen, das er schon hat. Hier geben die Gerichte aber bisher dennoch dem Vermieter recht. Der BGH begründet dies wie folgt:

„Die Ausstattung einer Wohnung mit Rauchwarnmeldern führt regelmäßig zu einer Verbesserung der Sicherheit, insbesondere dann, wenn ein Mehrfamilienhaus durch den Vermieter einheitlich mit solchen Geräten ausgestattet wird. Dadurch, dass Einbau und spätere Wartung der Rauchwarnmelder für das gesamte Gebäude „in einer Hand“ sind, wird ein hohes Maß an Sicherheit gewährleistet, das zu einer nachhaltigen Verbesserung im Sinne von § 555b Nr. 4 und 5 BGB führt. Dies gilt auch im Vergleich zu einem Zustand, der bereits dadurch erreicht ist, dass der Mieter von ihm ausgewählte Rauchmelder eingebaut hat.“ (BGH, Urteil vom 17. Juni 2015 – VIII ZR 216/14)

Will der Mieter in dieser Sache recht bekommen, wäre also eine Verbesserung der Sicherheit durch den Einbau weiterer Geräte zu widerlegen. Ganz ehrlich: Es ist völlig richtig, dass hier abzuwägen ist, wie die Bewohner bestmöglich zu schützen sind , aber zielt dieses Urteil wirklich darauf ab? Wurde bei dem Verfahren ein Vergleich der Geräte durchgeführt? Die vorhandenen Melder werden im Urteil als „nicht näher beschriebenen Rauchwarnmelder“ bezeichnet. Verständlich ist, dass der Eigentümer zuständig ist für die Erfüllung der Bauordnung. Wäre es dann nicht sinnvoll, die vorhandenen RWM an den Vermieter zu verkaufen und fortan die Wartung nachzuweisen bzw. von einem Dienstleister durchführen zu lassen? Voraussetzung wäre natürlich, dass die Funktionsfähigkeit und damit die Sicherheit der Bewohner gewährleistet ist. Das Innenministerium Bayern empfiehlt Eigentümer vorhandene Geräte zu sichten und zu prüfen und ist der Meinung, dass diese dann weiterhin betrieben werden können. Und was bedeutet Wartung „aus einer Hand“? Meist sind es bekannte Ablesefirmen, die das übernehmen. Kennen Sie unser Wartungsprotokoll? Wir haben es auf Grundlage der DIN erstellt. Was glauben Sie, wie viel Firmen gehen nach einem solchen Protokoll vor? Praktischerweise ist nämlicher auch der Verkauf aus einer Hand, sodass eine umstrittene „Fernwartung“ durchgeführt werden kann. Unserer Meinung nach, wäre genau hier die verbesserte Sicherheit anzuzweifeln.  Uns ist bisher unklar, wie TECHEM ein TÜV-Zertifikat vorlegen konnte, dass bestätigt, die Fernwartung sei normkonform. Dem entgegen steht u. a. die Aussage von Hekatron, die durch die Norm DIN 14676 untermauert wird.

Unser Tipp:

Natürlich werden wir Ihnen nicht davon abraten Rauchwarnmelder zu kaufen. Sie sollten dies allerdings vorab mit Ihrem Vermieter besprechen und auch dokumentieren. Die Montage gilt als Modernisierungsmaßnahme und bedarf daher der Zustimmung durch den Eigentümer. Klären Sie den Vermieter über die Vorteile einer umfassenden Wartung auf.

Ähnliche Probleme gibt es bei Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG). Hier zählen Rauchwarnmelder zum Gemeinschaftseigentum, da sie die Sicherheit des Gebäudes verbessern. Wurden in einer einzelnen Wohnung RWM installiert, kann ein WEG-Beschluss die gleichen Konsequenzen haben wie oben beschrieben. Daher gilt hier: Fordern Sie als Eigentümer eine Versammlung und einen Beschluss, bevor Sie sich Warngeräte kaufen!

Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Thema gemacht? Sind Sie anderer Meinung? Dann lassen Sie es uns wissen! Wir freuen uns über Ihren Beitrag!

 

*Details zur Umlage auf Betriebskosten und wann dies nicht möglich ist, finden Sie unter Rauchmelderpflicht.net.

In den letzten Tage geisterten immer wieder Meldungen durch die Presse von Menschen die mit Ihrem Holzkohle- oder Gasgrill in der Wohnung Grillgut bereitet haben und nur kurze Zeit später mit einer Kohlenmonoxidvergiftung im Krankenhaus lagen. Wobei dies sicherlich noch ein guter Ausgang ist. So wurde ein Betrunkener in letzter Minute in seiner Wohnung durch die Bild eines Notarztwagens auf dem Weg zur Rettung von KohlenmonoxidvergiftetenFeuerwehr gerettet und ein österreichisches Ehepaar wurde nach einem Grillabend am Gasgrill in das Klinikum eingeliefert .

Meist reicht der Sauerstoff in einer Wohnung nicht aus um eine vollständige Verbrennung der Holzkohle zu gewährleisten. In diesem Fall entstehht Kohlenmonoxid als Nebenprodukt.

Oftmals wird die Gefahr durch Kohlenmonoxid unterschätzt. Die Gefahr des hochgiftigen Gases liegt in der Geruchslosigkeit und Geschmackslosigkeit. Kohlenstoffmonoxid bindet etwa 250 bis 325-mal stärker an den roten Blutfarbstoff Hämoglobin als Sauerstoff, bei einem Kohlenstoffmonoxidanteil von 0,1 % in der Atemluft wird also etwa die Hälfte der roten Blutkörperchen deaktiviert.

Waren es vor einigen Jahren noch defekte Öfen die vielmals für Vergiftungen mit der Ursache Kohlenmonoxid sorgten, so sind es heute zum Beispiel Grills und Shisha-Pfeifen, so Dr. Guido Kaiser vom Giftinformationszentrum (Giz) Nord in der Göttinger Universitätsmedizin gegenüber dem Göttinger Tageblatt.

Das grösste Problem an solchen Vergiftungen seien meist die Identifizierung, da es keine eindeutigen Symptome gibt.

 

Allgemeines zum Fireangel Thermoptek ST620Fireangel Thermoptek ST620 - Test

Heute haben wir uns den Fireangel Thermoptek ST620 – Test vom amerikanischen Hersteller in unser Testlabor geholt. Seit mehr als 10 Jahren ist Firangel in den USA mit seinem Gründer Nick Rutter erfolgreich unterwegs. Mit der ST-Serie wurde erstmals auch ein grosser Sprung im Design gemacht. Früher wirkten die Melder oft eher kühl und integrierten sich in Wohnungen nicht wirklich. Mit diesem einem UFO nicht unähnlichen Melder hat Fireangle ein echtes Alleinstellungsmerkmal für sich geschaffen.

Im Januar 2013 wurde der Thermoptek™-Rauchmelder bei dem Rauchmeldertest der Stiftung Warentest (Ausgabe 1/2013)
mit Note Gut 1,9 bewertet und landet zusammen mit dem EI650 von EI-Electronics auf dem ersten Platz des Testes.

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Der neue Rauchmelder von Dönges - RMO112-LI2

Der neue Rauchmelder von Dönges – RMO112-LI2

Ganz frisch am Lager und direkt im Testlabor ist heute der Dönges RMO112-LI2 bei uns gelandet. Dönges, eigentlich bekannt als Ausstatter der Feuerwehren, präsentiert mit dem RMO122-LI2 den Nachfolger des RMO112-LI.

Im Netz ist dieser Rauchmelder auch unter dem Namen des Herstellers GS508 bekannt. Beide Varianten sind absolut identisch.

Die Verpackung ist dem Vorgängermodell sehr ähnlich und nur Artikelname und Bild wurde geändert. Aber nun mal einen genauen Blick auf die Funktionen des Rauchwarnmelders.

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EI650 von Ei-Electronics

EI650 von Ei-Electronics

Mit dem EI650 von EI-Electronics haben wir uns heute einen der Platzhirsche im Bereich der Stand-Alone Rauchmelder vorgenommen. EI-Electronics hat seinen Firmensitz in Irland und ist seit 1963 als Hersteller von Rauchwarnmeldern äussert erfolgreich.

Bereits 2002 gewann der EI2105B bei Stiftung Warentest, 2012 war es dieser Rauchmelder (EI-Electronics EI650), der den Test zusammen mit dem Fireangle ST620 gewann.

Grund genug sich den Melder einmal näher anzuschauen.

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0644b28d009416a19376f127685bab00_largeImmer wieder gibt es auf Kickstarter, eine Portal zum Sammeln von Startkapital, innovative Ideen und Projekte. Über eines, dass für uns Rauchmelder-Experten besonders interessant ist, sind wir heute gestolpert. Es nennt sich“ The Roost Smart Battery “ und ist eine intelligente Batterie. Aber was genau was muss eine Batterie können, damit sie als intelligent durchgeht? Zum Beispiel eine Mail versenden. Die Batterie wird einfach in den Rauchmelder eingesetzt und bei Alarm, die Spannung fällt durch das Auslösen der Batterie kurz ab, sendet die Batterie eine Mail an zuvor festgelegte Teilnehmer. Die Datenübertragung findet über WLAN statt.

Hier ein Link zum Projekt: https://www.kickstarter.com/projects/roost/the-roost-smart-battery-smarten-your-smoke-alarms

 

Wir unterstützen das Projekt und werden euch im Sommer 2015 über diese smarte Batterie berichten.

Wiso RauchmelderEin Nasenrümpfen durchzieht mein Gesicht wenn ich das Wort Billigrauchmelder höre. Meist kommen mir dann schnell Discounter und Baumärkte in den Sinn. Vor 6 Jahren als ich mich das erste Mal mit dem Thema beschäftigte, kam ich für mich zu dem Schluss, das billige Rauchmelder absolut gar nichts taugen. In den letzten Jahren hat sich das massiv geändert. Wichtig ist, dass man keine falsche Erwartungshaltung hat.

Klar kauft man keinen Rauchmelder der 10 Jahre Garantie hat oder 10 Jahre Laufzeit verspricht!
Sicher kann man sagen, dass die Wahrscheinlichkeit von Fehlalarmen deutlich höher ist!
Bestimmt verfügt keiner dieser Melder über Komfortfunktionen wie z.B. Stummschaltung!

Trotz dessen haben Sie Ihre Daseinsberechtigung, den man bekommt für das Geld einen Rauchmelder der zuverlässig seinen Dienst tut.

Genau um diesen Nachweis ging es gestern in der ZDF Fernsehsendung WISO. Diese beschäftigte sich mit Rauchmeldern von Discountern und Baumärkten. Leider wurden nur die Vertrieb genannt und nicht die Hersteller.

So lauten die Typen wie folgt:

Hornbach: Smartwares RM144C
Toom: Smartwares RM144C
Bauhaus: Unitec CE

Die beiden anderen Modell sind leider sehr schlecht zu erkennen gewesen.  Alle Melder kommen aus Asien, in Europa liesse sich solch ein Rauchmelder zu diesem Verkaufspreis nicht produzieren. WISO kürt den Hornbach Melder zum Testsieger, ein wenig verwunderlich, da der Toom Melder baugleich ist :-)

Unterm Strich kamen die Tester jedoch zum gleichen Urteil wie wir. Sucht man einen Melder der wiso-rauchmeldergünstig in der Anschaffung ist und macht Abstriche in Laufzeit und Sonderfunktion, kann man ganz klar zu diesen Produkten greifen.

Wer lange Laufzeiten, hohe Zuverlässigkeit und Funktionen wie Stummschaltung haben möchte, greift zum Beispiel zu dem Melder PX-1 von Pyrexx oder dem EI650 von EI-Electronics. Unser Preistip ist übrigens der Doenges RMO112LI.

P.S.: Wir würden lügen, wenn wir nicht zugeben würden, dass die Erwähnung unseres Shops Rauchmelder-Experten.de nicht Balsam für die Seele ist :-)

Den ganzen Test gibt es hier zum anschauen:

Rauchmelder von Pyrexx in Dekor Buche und Eiche

Rauchmelder von Pyrexx in Dekor Buche und Eiche

Seit vielen Jahren suchen wir für unsere Kunden nach einem hochwertigen Rauchmelder in Holzoptik. Heute stellte Pyrexx seine Version eines Rauchmelders in Eiche- und Bucheoptik vor. Sehr gelungen wie wir finden.

An den Leistungsdaten des Rauchmelders selber hat sich nichts geändert. So verfügt auch diese Version über die Batterie mit bis zu 12 Jahren Laufzeit und der Stummschaltungsfunktion.

Daumen hoch :-)

Auch wenn die Eröffnung vom 3.Oktober bereits einige Tage her ist 😉 , möchte ich mich heute  noch einmal mit einigen Impressionen vom Floriansdorf am Frauensee melden. In insgesamt 4 Häusern wird den Kindern und Jugendlichen das Thema Brandschutz nachgebracht. Weit entfernt von angestaubten Museumsflair und Oberlehrerhaften Zeigefinderheben wird den Kinder auf mundgerechte Art alles rund um das Thema Feuer und der richtige Umgang damit nahgebracht.

Nachdem das Floriansdorf bei einer feierlichen Ausstellung, mit allerlei Polit- und Feuerwehr-Prominenz, eröffnet wurde, wurden die Räume für die Kinder freigegeben. Es war interessant zu sehen, wie die Kinder alle Räume sofort in Beschlag nahmen und sich von anwesenden Feuerwehrleuten die einzelnen Stationen erklären liessen. Am Nachmittag wurde der Tag mit einem Kinderfest abgerundet zu dem ca. 4500 Besucher kam. Jetzt aber Schluss mit reden……..die Bilder

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Audiolink Protokoll von Ei-Electronics

Wie bereits versprochen, möchten wir in den nächsten Tage einige der hervorstechenden Messeneuheiten von Essener Security vorstellen. Eine der Neuheiten, der EI-Electronics Audiolink für den EI650i, möchten wir heute vorstellen. Hinter dem Wort Audiolink verbirgt sich eine sehr spannende Technik die es in Zukunft noch leichter machen wir den Zustand eines Rauchmelders, speziell dem EI650i, festzustellen.

Leider liegt der Termin für den Vertrieb dieses Melders noch in der Zukunft. Um genau zu sein im ersten Quartal 2015. Also noch ein wenig Geduld.

Doch wie soll das genau funktionieren?

Anders als bei dem normalen Test-Alarm hält man die Testtaste für 3 Sekunden gedrückt. Mit dem Smartphone bewaffnet und einer gestarteten App, die es derzeit nur Android-Handys gibt, wird nun das Telefon in Richtung des Rauchmelders gehalten. Der Rauchmelder gibt nun ein ca. 10 sekündiges Tonsignal, es klingt ein wenig wie ein altes analoges Modem beim Einwählen, welches die Smartphone-App empfängt und anschliessend auswertet.

Nach dieser Prozedur erhalten sie von der Handyapp eine ausführliche Auswertung. Daten wie

  • Inbetriebnahme des Rauchmelders
  • Spannung der Batterie
  • Status des Sensors
  • Verschmutzungsgrad
  • Ereignisse wie Batterieleestandsmeldung, Testknopfbetätigung, Melderentnahme von Montagesockel und die Häufigkeit der Alarme

Alle Meldungen werden zusätzlich mit den Farben rot, orange und grün markiert. So sieht man auf einen Blick was positive und negative Meldungen sind. Diese Meldungen lassen sich dann vom Handy per Mail weitersenden.

Fazit: Mit dieser Funktion lässt sich die Wartung noch besser dokumentieren. Bleibt zu hoffen das es diese Handyapp auch für Betriebssysteme wie iOS und WindowsMobile geben wird.