Laut der Berliner Polizei kam es gestern in Wohnhäusern in Tempelhof, Reinickendorf und Spandau zu mehreren Brandanschlägen. Gegen 20.20 zündeten Unbekannte einen Kinderwagen in einem Tempelhofer Wohnhaus in der Werderstrasse an. Die Bewohner bemerkten den Brand früh und konnte die Feuerwehr alarmieren. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatte sich der Brand bereits auf 4 Kinderwgen ausgeweitet, wurde jedoch von den Bewohner bereits mit Wasser eingedämmt. Einige Bewohner wurden mit Rauchgasvergiftungen in das nahe gelegene Krankenhaus eingeliefert.

Kurz nach 21 Uhr wurde die Feuerwehr in die Tiefenseer Strasse im Märkischen Viertel gerufen. Hier hatten Unbekannte mehrere Holzpaletten im Eingangsbereich des Hauses in Brand gesteckt. Eine 30-Jährige wurde wegen einer Rauchgasvergiftung ambulant im Krankenhaus behandelt.

In Wilhelmstadt wurden Feuerwehr und Polizei gegen 23.30 in den Blaswitzer Ring gerufen. Eine Sammeltonne für Papier und Pappe im Müllraum eines Wohnhauses wurde von Unbekannte in Brand gesetzt. Bei diesem Einsatz gab es glücklicherweise keine Verletzten. Die Ermittlungen zu der Brandserie in Berlin haben die jeweils zuständigen Brandkommissariate des Landeskriminalamtes übernommen.

CO-Melder zu günstigen PreisenIm Kreis Dornburg-Dorndorf erlitten vier Personen eine Kohlenmonoxid-Vergiftung. Ein junges Paar (beide 20) duschte im Keller des Elternhauses und wurde dabei plötzlich bewusstlos – beide schwebten in akuter Lebensgefahr.  Einer der Ursachen war wohl, dass bei dem Festbrennstoffkessel, der ebenfalls im Keller des Hauses installiert war, die Zuluftklappe offenstand und dadurch die Abgase der Ölheizung nicht durch den Kamin nach draußen abgezogen sind, sondern durch den Unterdruck des Ablufttrockners in den Raum gesogen wurden. Als das junge Paar geduscht hat, war zudem die Tür geschlossen und das Fenster luftdicht geschlossen.

Die Eltern des jungen Mannes, waren im 1 Stock des Hauses und trugen nicht so schwerwiegende Vergiftungen davon, jedoch  wurden alle vier Personen zur weiteren Behandlung in eine Spezialklinik gebracht.

Kohlenmonoxid (CO) ist eine stille Gefahr.  Das Gas ist unsichtbar, geruchslos, geschmacklos und trotzdem für den Menschen äußerst giftig. Leider kommt es immer wieder zu tragischen Unfällen durch defekte Geräte oder unsachgemäßer Benutzung, bzw. unzureichende Belüftung. Doch Verletzungen und Todesfälle könnten verhindert werden, wenn man durch einen Kohlenmonoxid Melder rechtzeitig gewarnt würde.

Sollten sie Fragen zu den Themen CO Melder und der korrekten Montage haben, so stehen wir ihnen mit unserem Team gerne zur Verfügung.

In Bezug auf Feuer und Rauchmelder haben wir täglich Kontakt mit Mythen die ihre Kreise ziehen. Heute möchten wir eine Serie beginnen in der wir uns dieser Mythen annehmen und diese auf Ihre Richtigkeit prüfen bzw. richtig stellen. 

„Im Falle eines Brandes habe ich mehr als zehn Minuten Zeit, um die Wohnung zu verlassen.“

Zehn Minuten sind eine starke Fehleinschätzung. Es bleibt nur wenig Zeit, durchschnittlich vier Minuten, um im Brandfall aus der Wohnung oder dem Haus zu flüchten. Bei starker Rauchentwicklung kann sich die Zeit sogar auf zwei Minuten verkürzen. Die Sichtweite ist durch den Brandrauch extrem eingeschränkt, so sehr, dass die Personen in ihren eigenen vier Wänden die Orientierung verlieren. Den Weg ins Freie zu finden, ist unter diesen Umständen erheblich erschwert.

„Auch nachts wird mich mein Haustier oder mein Nachbar vor der Gefahr warnen.“

Unter Anbetracht, dass sie lediglich vier Minuten Zeit haben, um das Haus zu verlassen, ist diese eine gefährliche Fehleinschätzung. Nachts schläft ihr Nachbar auch und das Haustier befindet sich vielleicht draußen oder in einem anderen Zimmer und wird sie kaum aus dem Tiefschlaf reißen können.

„Ich passe immer auf, mir passiert nichts.“

Auch wer selbst aufpasst und z.B. Kerzen immer vor dem zu Bett gehen lischt, ist nicht vor einer der häufigsten Brandursachen geweiht: elektrische Defekte. Zudem ist auch ihr Heim bei Brandstiftung oder einem Brand im Nachbarhaus oder in der Nachbarwohnung gefährdet. 

„Die Hitze wird mich doch wecken.“

Wenn die Flammen oder die Hitze in ihrem Schlafzimmer ankommen, ist der giftige Rauch schon längst da. Die freigesetzten Gase erreichen in minutenschnelle eine gefährliche Konzentration, die die Opfer zuerst in Ohnmacht versetzt und wenig später zum Erstickungstod führt. Von dem Geruch wachen die schlafenden Personen nicht auf. Zudem ist der Brandrauch geräuschlos. Er entwickelt sich schnell. So entstehen aus nur 10 kg Papier 10.000m3 Rauchgas.   

„Ich bin Raucher, durch den Zigarettenrauch wird der Rauchwarnmelder ständig auslösen.“

Weder starker Zigarettenrauch noch brennende Kerzen lösen den Rauchwarnmelder aus. Die sensiblen Sensoren qualitativer Rauchwarnmelder sind so eingestellt, dass sie erst ab einer bestimmten Rauchkonzentration auslösen. 

Sie selber haben einen Mythos oder eine Behauptung in bezug auf Rauchmelder, Feuer oder Kohlenmonoxid gehört und zweifeln an der Richtigkeit? Schreiben Sie in die Kommentare!

foto:© vreddane – Fotolia.com

Man wächst ja bekanntlich mit seinen Aufgaben und somit auch die Erfahrungen. In den letzen Jahren haben wir immer wieder gemerkt, dass das Thema Brandschutz nicht nur die Grossen unter uns, sondern auch die ganz Kleinen angeht. Höchste Zeit ein Projekt zu starten, dass sich ausschließlich mit dem Thema Feuer und Rauch beschäftigt und dies unseren Kinder vermittelt.

Spaß soll dabei im Vordergrund stehen und nicht der erhobene Zeigefinger. So möchten wir alle Kinder und natürliche Ihre Eltern mitnehmen auf  die Reise wie Buschi Feuerwehrmann wird. Gewinnen konnten wir Matthias Vorbau, seines Zeichens Inhaber der Agentur elf62.net, Herausgeber des Berliner Maulbeerblattes und unglaublich begnadeter Zeichner. 

Ab dem 01.05.2013 wird buschi-wird-feuerwehrmann.de seine Tore öffnen und freut sich sehr über euer Feedback. Bis dahin sagt Buschi: ” Bis dahin, wuff!”

Rauchmelderpflicht in Brandenburg

Bereits im Frühjahr 2011 gab es aufgrund von zahlreichen gelegten Bränden in Berliner Treppenhäusern die Überlegung in diesem Bereich der Landesbauordnung tätig zu werden. Ende 2012 gab es den entsprechenden Gesetzesentwurf, der noch in diesem Jahr vom Brandenburger Landtag verabschiedet werden soll. Die Rauchmelderpflicht soll laut diesem Entwurf für Neubauten ab dem Januar 2014, für Bestandsbauten mit einer Übergangsfrist bis zum 31.12.2020 in Kraft treten.

Wie ist die Lage in den restlichen Bundesländern?

In bereits 11 Bundesländern ist die Installation von Rauchmeldern bereits Pflicht und in der jeweiligen Landesbauordnung verankert. Diese schreibt eine Installation in den Schlafzimmern, Kinderzimmern und auf den Flucht- und Rettungswegen vor. Für die Installation verantwortlich ist in den meisten Bundesländern der Vermieter, die Wartung hingegen wird auf den Mieter umgeschlagen.

Aber warum sind Rauchmelder so wichtig?

Sehr oft lösen technische Defekte Brände aus, die ohne vorsorgende Maßnahmen wie Rauchmelder zur Katastrophe führen. Vor allem nachts, wenn alle schlafen, werden Brände in Privathaushalten zur tödlichen Gefahr, denn im Schlaf riecht der Mensch nichts. Tödlich ist bei einem Brand in der Regel nicht das Feuer, sondern der Rauch. Bereits drei Atemzüge hochgiftigen Brandrauchs können tödlich sein, die Opfer werden im Schlaf bewusstlos und ersticken dann.

Da bereits das Einatmen einer Lungenfüllung mit Brandrauch tödlich sein kann, ist ein Rauchmelder der beste Lebensretter in Ihrer Wohnung. Der laute Alarm des Rauchmelders warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und gibt Ihnen den nötigen Vorsprung, sich und Ihre Familie in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren.

Wer kontrolliert die Einhaltung der Pflicht?

Die Pflicht wird derzeit durch niemanden kontrolliert. Erst im Schadenfall werden die Konsequenzen sichtbar. So kann die Versicherung die Regulierung verwehren, bei Personenschäden kann es strafrechtliche Folgen geben.

Wo kauft man Rauchmelder?

Eine der meistgestellten Fragen unserer Kunden lautet „Kann man den beim Kauf eines Rauchmelder so viel falsch machen?“. Grundsätzlich nein, jedoch gibt es zwischen den verschiedenen Herstellern dieser Warngeräte Unter- schiede, die einem Käufer kaum auffal- len. Sie werden in der Qualität der Ge- rät, Batterielaufzeiten und Anzahl der Fehlalarme deutlich. Für die Anschaf- fung eines verlässlichen Rauchmelders, sollte man etwa 25 Euro planen. Diese Geräte versprechen Laufzeiten von bis zu zwölf Jahren.

Große Unterschiede in der Wahl des richtigen Melders macht auch der Ver- wendungszweck. Möchte ich eine Zwei- Zimmer-Wohnung ausstatten oder ein Firma mit 20 Räumen. Gerne berät Sie unser Team von Rauchmelder-Experten.de umfassend.

Einsatzkräft vor Ort in der der Bernauer Sonnenallee

Als heute gegen 12.45 die Rettungskräfte der Bernauer und Ladeburger Feuerwehr in der Bernauer Sonnenallee eintrafen war das Feuer in einer der Wohnungen des Mehrfamilienhauses bereits erstickt.

Neben zahlreichen Brandrauchvergiftungen gab es leider auch einen Toten zu beklagen. Der Grund für den Brand ist leider bisher unklar. Gegen 14 Uhr konnten die restlichen Bewohner des Hauses wieder zurück in ihre Wohnungen. Neben zahlreichen Rettungswagen, war die Feuerwehr mit 5 Fahrzeugen und 17 Einsatzkräften vor Ort.

Die Ermittlungen zur Brandursache werden zur Zeit von der Polizei und Kriminaltechnikern vor Ort durchgeführt. 

Eine Diskussion zu einer Rauchmelderpflicht die aktiv helfen kann Leben zu retten befindet sich derzeit im Brandenburger Landtag. Aller Voraussicht nach soll der Entwurf noch in diesem Jahr verabschiedet werden und in der Landesbauordnung verankert werden. Nach diesem Entwurf sind Rauchmelder in jeder Wohnung in Schlafzimmer, Kinderzimmer und auf den Fluren die als Rettungsweg dienen anzubringen. In Kraft soll das Gesetz zum 01.01.2014 tretten. Neubauten sind da sofort auszustatten, Bestandsbauten haben eine Übergangsfrist von 3 Jahren zum 1.0.12017.

Quelle Foto: Bernau Live @ facebook

Hier geht es zum Konsument 3/2013

Kurz nachdem in Deutschland die Stiftung Warentest nach mehr als 10 Jahren mal wieder Rauchmelder unter die Luppe nahmen, wurde auch in Österreich “getestet”. 

Da das Testfeld ohne Ausnahme dem der Stiftung Warentest gleicht, kann man davon ausgehen, dass der Test wohl vom deutschen Unternehmen Stiftung Warentest gekauft wurde. Eigentlich schade, da es ja durchaus Interesse an einem erweiterten Funkrauchmeldertest gegeben hätte. Ebenso sind auch die Ergebnisse der Ausgabe des österreichischen Konsument identisch.

Derzeit gibt es eine Rauchmelderpflicht für das Bundesland Kärnten. Nach dieser soll ab dem 1.Juli 2013 alle Wohnungen und Häuser mit Meldern ausgerüstet sein. In den restlichen sechs Bundesländern ist die Pflicht noch nicht beschlossen. 

Derzeit ist der Gesetzesentwurf zur Rauchmelderpflicht in Brandenburg in aller Munde. So auch am vergangenen Sonntag im RBB. In einem circa 5 minütigen Bericht  berichtet der Sender in einem Interview mit Claudia Grötschel über die Pflicht.

Leider nicht ganz korrekt die Aussage des interviewten Juniorchefs Robert Ohnholz, dass ein Rauchmelder laut der DIN über eine Zertifizierung des VdS verfügen muss. Rauchmelder in der EU im Handel sind müssen entsprechend der DIN 14604 gefertigt sein und von einem Prüfinstitut auf die Einhaltung dieser DIN geprüft werden. Ein solches Institut ist zum Beispiel der VdS oder auch TÜV Kriwan.

Schön ist es, dass so ein wichtiges Thema wie Brandprävention nun auch öfter in die Medien findet und dem geneigten Zuschauer die Wichtigkeit nahegebracht wird. Viel Spaß bei schauen.

Brand in Backnang - 6 Kinder und eine Frau sterben im FeuerBei einem Brand in Backnang sind am vergangenen Sonntag acht Menschen ums Leben gekommen. Für die 40 Jahre alte Frau und sieben ihrer insgesamt zehn Kinder kam jede Hilfe zu spät. Sie mussten tot geborgen werden. Ein elfjähriger Junge, sein Onkel und die Großmutter konnten jedoch aus den Flammen gerettet werden.
Noch sind die Ermittlungen zur Ursache der Katastrophe nicht abgeschlossen. Die Polizei vermutet einen technischen Defekt. Im Gespräch ist demnach nicht nur der in der Wohnung untergebrachte Holzofen, sondern auch der Zustand der elektrischen Leitungen. Über diesen hatte sich nicht nur der Vormieter beklagt, sondern zuletzt auch Mitglieder der betroffenen Familie. Angehörige geben an, der Vermieter habe hierauf keinerlei Handlung folgen lassen, sodass man sich schließlich sogar an die Ämter gewandt habe.
Vor dem Hintergrund der Tragödie kommt auch die Diskussion um die Rauchmelder-Pflicht erneut auf. Landesbranddirektor Schröder betont, dass die Gefahr eines Brandes nicht nur von dem Feuer selbst ausgeht: Von entscheidender Bedeutung sind auch die Rauchentwicklung und die Bildung giftiger Atemgase in der sogenannten Vorbrandphase. Diese nämlich können zum Ersticken führen. Hier können Rauchmelder Leben retten. Eine entsprechende Pflicht zur Nutzung gibt es – anders als in anderen Bundesländern – in Baden-Württemberg bislang nicht. Sie soll allerdings im Laufe des Jahres 2013 in der Landesbauordnung verankert werden.

Leider leiden unter diesem Ereignis auch die politischen Verbindungen zur Türkei. So forderte Staatspräsident Gül eine “ernsthafte Ermittlung in alle Richtungen”, da er hinter diesem Brand einen möglichen Anschlag vermutet. Nach neusten Meldungen deutet jedoch nichts auf einen Anschlug hin. So vermutet die Kriminalpolizei hinter dem Brand in Backnang einen technischen Defekt der elektrischen Leitungen in der Wohnung der Opfer.

Bild:© benjaminnolte – Fotolia.com, 

 

Foto 4Um stets auf dem neusten Stand im Bereich des Brandschutzes zu sein, nutzen wir natürlich jede Gelegenheit uns zu informieren. So ist die jährlich stattfindende Feuertrutz einer der wichtigsten Messen und Kongresse im Veranstaltungsjahr. 

Neben den zahlreichen Ausstellern aus dem Bereich Brandschutz / Feuerschutz (Jockel, FLAMRO, KIDDE Brand- und Explosionsschutz), fanden sich auch Hersteller von Rauchwarnmeldern wie Pyrexx, EI-Electronics, Secudo, Detectomat, Hekatron und Fireangel. Foto 3

Erste interessante Neuigkeiten bot der Hersteller Fireangel. Der Funkrauchmelder ST630 wurde in einem neuen/überholten Design aufgelegt . Des weiteren wird es auch eine Weiterentwicklung des CO-Melder CO9-D in einigen Monate geben, die als Funkvariante erhältlich sein wird. Im nächsten Jahr, so verriet man uns, würde eine Zentrale zu diesem System folgen.

 

In Bezug auf den heiß erwarteten Funkrauchmelder bei Pyrexx gibt es leider keine aktuellen Neuigkeiten. Ebenso bei EI-Electronics. Wie auch schon auf der Security in Essen stellte Hekatron den neuen Funkschalter vor. Dieser ermöglicht das zentrale Auslösen aller Melder und den Anschluss von externen Alarmgebern.

 

Foto 1Ebenso vertreten auf der Messe war der TÜV Rheinland und der VdS. Beide informierten über Neuerungen in Bezug auf die DIN Normen und Möglichkeiten zur Weiterbildung.

 

Insgesamt eine toller Event und wirklich jedem zu empfehlen – Händlern wie Verbrauchern.