
Quelle: www.purenature.de
Was es nicht alles gibt: Neuster Fund ist ein Rauchmelder, der in einer Wanduhr integriert ist.
Über Design und Wohnambiente kann man sich streiten – da gehen die Geschmäcker auseinander, aber bei näherer Betrachtung stellt sich einem die Frage über den tatsächlichen Sinn dieses Produktes: Rauchmelder sollen zur richtigen Einsatzbereitschaft waagerecht an der Decke befestigt werden, weil der Rauch nun mal nach oben steigt. Wenn ich den Rauchmelder jetzt in „Uhrhöhe“ an der Wand anbringe, wann würde dieser denn bei Feuer/Rauchentwicklung dann auslösen???
Ich denke ein wenig spät um tatsächlich noch rechtzeitig zu warnen. Also stellen wir die Funktionsweise als zuverlässigen Rauchmelder mal besser in Hintergrund und überlegen dann: Bekomme ich für knapp 20 Euro nicht eine schönere Uhr?
Eine Zertifizierung nach DIN14604 fehlt.
Was meinen Sie?
Auch wir sind immer auf der Suche nach neuen, guten, zuverlässigen Rauchmeldern und sind bei unseren Recherchen mal auf die etwas anderen Melder gestoßen, welche wir Ihnen nicht vorenthalten möchten:
Rauchmelder Chick-a-Dee: Betrieben wird der Vogel mit einer 9V Batterie, hat drei Jahre Garantie und misst 17x17x12 cm. Befestigt wird der Rauchmelder
einfach durch den Ast auf dem der Vogel sitzt an der Decke (Befestigungsmaterial im Lieferumfang enthalten).
Aufgrund des individuellen Design beträgt der Preis um die 60 Euro.
Rauchmelder Lento (hier in schwarz): Der Nachtfalter ist mit einer 5-Jahres-Lithium-Batterie ausgestattet, kann angeschraubt oder geklebt werden (beides im Lieferumfang enthalten), kommt in verschiedenen Farben daher und kann für ca. 36 Euro erworben werden.
Natürlich lösten die beiden Rauchmelder auch bei uns zahlreiche Diskussionen aus. „Ein rosaroter Vogel – geht ja gar nicht!“ Na ja, warum eigentlich nicht, z. B. im Kinderzimmer (es gibt ihn auch wahlweise in blau) lässt sich das Vögelchen doch schön integrieren. Auch endlich mal eine „schöne Motte“ im Wohnzimmer zu haben ist doch mal was anderes.
Nachtrag: Leider erfüllt der Chick-a-Dee nach unseren Recherchen nicht die DIN14604. Das schließt eigentlich den Einsatz als Rauchmelder aus.
Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich (nicht) streiten, deshalb interessiert uns Ihre Meinung: Wie gefallen Ihnen die beiden vorgestellten Rauchmelder und für welchen würden Sie sich entscheiden? Unter allen Kommentaren verlosen wir einen dieser beiden Rauchmelder !

Laut der Berliner Polizei kam es gestern in Wohnhäusern in Tempelhof, Reinickendorf und Spandau zu mehreren Brandanschlägen. Gegen 20.20 zündeten Unbekannte einen Kinderwagen in einem Tempelhofer Wohnhaus in der Werderstrasse an. Die Bewohner bemerkten den Brand früh und konnte die Feuerwehr alarmieren. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatte sich der Brand bereits auf 4 Kinderwgen ausgeweitet, wurde jedoch von den Bewohner bereits mit Wasser eingedämmt. Einige Bewohner wurden mit Rauchgasvergiftungen in das nahe gelegene Krankenhaus eingeliefert.
Kurz nach 21 Uhr wurde die Feuerwehr in die Tiefenseer Strasse im Märkischen Viertel gerufen. Hier hatten Unbekannte mehrere Holzpaletten im Eingangsbereich des Hauses in Brand gesteckt. Eine 30-Jährige wurde wegen einer Rauchgasvergiftung ambulant im Krankenhaus behandelt.
In Wilhelmstadt wurden Feuerwehr und Polizei gegen 23.30 in den Blaswitzer Ring gerufen. Eine Sammeltonne für Papier und Pappe im Müllraum eines Wohnhauses wurde von Unbekannte in Brand gesetzt. Bei diesem Einsatz gab es glücklicherweise keine Verletzten. Die Ermittlungen zu der Brandserie in Berlin haben die jeweils zuständigen Brandkommissariate des Landeskriminalamtes übernommen.
Im Kreis Dornburg-Dorndorf erlitten vier Personen eine Kohlenmonoxid-Vergiftung. Ein junges Paar (beide 20) duschte im Keller des Elternhauses und wurde dabei plötzlich bewusstlos – beide schwebten in akuter Lebensgefahr. Einer der Ursachen war wohl, dass bei dem Festbrennstoffkessel, der ebenfalls im Keller des Hauses installiert war, die Zuluftklappe offenstand und dadurch die Abgase der Ölheizung nicht durch den Kamin nach draußen abgezogen sind, sondern durch den Unterdruck des Ablufttrockners in den Raum gesogen wurden. Als das junge Paar geduscht hat, war zudem die Tür geschlossen und das Fenster luftdicht geschlossen.
Die Eltern des jungen Mannes, waren im 1 Stock des Hauses und trugen nicht so schwerwiegende Vergiftungen davon, jedoch wurden alle vier Personen zur weiteren Behandlung in eine Spezialklinik gebracht.
Kohlenmonoxid (CO) ist eine stille Gefahr. Das Gas ist unsichtbar, geruchslos, geschmacklos und trotzdem für den Menschen äußerst giftig. Leider kommt es immer wieder zu tragischen Unfällen durch defekte Geräte oder unsachgemäßer Benutzung, bzw. unzureichende Belüftung. Doch Verletzungen und Todesfälle könnten verhindert werden, wenn man durch einen Kohlenmonoxid Melder rechtzeitig gewarnt würde.
Sollten sie Fragen zu den Themen CO Melder und der korrekten Montage haben, so stehen wir ihnen mit unserem Team gerne zur Verfügung.

In Bezug auf Feuer und Rauchmelder haben wir täglich Kontakt mit Mythen die ihre Kreise ziehen. Heute möchten wir eine Serie beginnen in der wir uns dieser Mythen annehmen und diese auf Ihre Richtigkeit prüfen bzw. richtig stellen.
„Im Falle eines Brandes habe ich mehr als zehn Minuten Zeit, um die Wohnung zu verlassen.“
Zehn Minuten sind eine starke Fehleinschätzung. Es bleibt nur wenig Zeit, durchschnittlich vier Minuten, um im Brandfall aus der Wohnung oder dem Haus zu flüchten. Bei starker Rauchentwicklung kann sich die Zeit sogar auf zwei Minuten verkürzen. Die Sichtweite ist durch den Brandrauch extrem eingeschränkt, so sehr, dass die Personen in ihren eigenen vier Wänden die Orientierung verlieren. Den Weg ins Freie zu finden, ist unter diesen Umständen erheblich erschwert.
„Auch nachts wird mich mein Haustier oder mein Nachbar vor der Gefahr warnen.“
Unter Anbetracht, dass sie lediglich vier Minuten Zeit haben, um das Haus zu verlassen, ist diese eine gefährliche Fehleinschätzung. Nachts schläft ihr Nachbar auch und das Haustier befindet sich vielleicht draußen oder in einem anderen Zimmer und wird sie kaum aus dem Tiefschlaf reißen können.
„Ich passe immer auf, mir passiert nichts.“
Auch wer selbst aufpasst und z.B. Kerzen immer vor dem zu Bett gehen lischt, ist nicht vor einer der häufigsten Brandursachen geweiht: elektrische Defekte. Zudem ist auch ihr Heim bei Brandstiftung oder einem Brand im Nachbarhaus oder in der Nachbarwohnung gefährdet.
„Die Hitze wird mich doch wecken.“
Wenn die Flammen oder die Hitze in ihrem Schlafzimmer ankommen, ist der giftige Rauch schon längst da. Die freigesetzten Gase erreichen in minutenschnelle eine gefährliche Konzentration, die die Opfer zuerst in Ohnmacht versetzt und wenig später zum Erstickungstod führt. Von dem Geruch wachen die schlafenden Personen nicht auf. Zudem ist der Brandrauch geräuschlos. Er entwickelt sich schnell. So entstehen aus nur 10 kg Papier 10.000m3 Rauchgas.
„Ich bin Raucher, durch den Zigarettenrauch wird der Rauchwarnmelder ständig auslösen.“
Weder starker Zigarettenrauch noch brennende Kerzen lösen den Rauchwarnmelder aus. Die sensiblen Sensoren qualitativer Rauchwarnmelder sind so eingestellt, dass sie erst ab einer bestimmten Rauchkonzentration auslösen.
Sie selber haben einen Mythos oder eine Behauptung in bezug auf Rauchmelder, Feuer oder Kohlenmonoxid gehört und zweifeln an der Richtigkeit? Schreiben Sie in die Kommentare!
foto:© vreddane – Fotolia.com
Man wächst ja bekanntlich mit seinen Aufgaben und somit auch die Erfahrungen. In den letzen Jahren haben wir immer wieder gemerkt, dass das Thema Brandschutz nicht nur die Grossen unter uns, sondern auch die ganz Kleinen angeht. Höchste Zeit ein Projekt zu starten, dass sich ausschließlich mit dem Thema Feuer und Rauch beschäftigt und dies unseren Kinder vermittelt.
Spaß soll dabei im Vordergrund stehen und nicht der erhobene Zeigefinger. So möchten wir alle Kinder und natürliche Ihre Eltern mitnehmen auf die Reise wie Buschi Feuerwehrmann wird. Gewinnen konnten wir Matthias Vorbau, seines Zeichens Inhaber der Agentur elf62.net, Herausgeber des Berliner Maulbeerblattes und unglaublich begnadeter Zeichner.
Ab dem 01.05.2013 wird buschi-wird-feuerwehrmann.de seine Tore öffnen und freut sich sehr über euer Feedback. Bis dahin sagt Buschi: ” Bis dahin, wuff!”

Rauchmelderpflicht in Brandenburg
Bereits im Frühjahr 2011 gab es aufgrund von zahlreichen gelegten Bränden in Berliner Treppenhäusern die Überlegung in diesem Bereich der Landesbauordnung tätig zu werden. Ende 2012 gab es den entsprechenden Gesetzesentwurf, der noch in diesem Jahr vom Brandenburger Landtag verabschiedet werden soll. Die Rauchmelderpflicht soll laut diesem Entwurf für Neubauten ab dem Januar 2014, für Bestandsbauten mit einer Übergangsfrist bis zum 31.12.2020 in Kraft treten.
Wie ist die Lage in den restlichen Bundesländern?
In bereits 11 Bundesländern ist die Installation von Rauchmeldern bereits Pflicht und in der jeweiligen Landesbauordnung verankert. Diese schreibt eine Installation in den Schlafzimmern, Kinderzimmern und auf den Flucht- und Rettungswegen vor. Für die Installation verantwortlich ist in den meisten Bundesländern der Vermieter, die Wartung hingegen wird auf den Mieter umgeschlagen.
Aber warum sind Rauchmelder so wichtig?
Sehr oft lösen technische Defekte Brände aus, die ohne vorsorgende Maßnahmen wie Rauchmelder zur Katastrophe führen. Vor allem nachts, wenn alle schlafen, werden Brände in Privathaushalten zur tödlichen Gefahr, denn im Schlaf riecht der Mensch nichts. Tödlich ist bei einem Brand in der Regel nicht das Feuer, sondern der Rauch. Bereits drei Atemzüge hochgiftigen Brandrauchs können tödlich sein, die Opfer werden im Schlaf bewusstlos und ersticken dann.
Da bereits das Einatmen einer Lungenfüllung mit Brandrauch tödlich sein kann, ist ein Rauchmelder der beste Lebensretter in Ihrer Wohnung. Der laute Alarm des Rauchmelders warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und gibt Ihnen den nötigen Vorsprung, sich und Ihre Familie in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren.
Wer kontrolliert die Einhaltung der Pflicht?
Die Pflicht wird derzeit durch niemanden kontrolliert. Erst im Schadenfall werden die Konsequenzen sichtbar. So kann die Versicherung die Regulierung verwehren, bei Personenschäden kann es strafrechtliche Folgen geben.
Wo kauft man Rauchmelder?
Eine der meistgestellten Fragen unserer Kunden lautet „Kann man den beim Kauf eines Rauchmelder so viel falsch machen?“. Grundsätzlich nein, jedoch gibt es zwischen den verschiedenen Herstellern dieser Warngeräte Unter- schiede, die einem Käufer kaum auffal- len. Sie werden in der Qualität der Ge- rät, Batterielaufzeiten und Anzahl der Fehlalarme deutlich. Für die Anschaf- fung eines verlässlichen Rauchmelders, sollte man etwa 25 Euro planen. Diese Geräte versprechen Laufzeiten von bis zu zwölf Jahren.
Große Unterschiede in der Wahl des richtigen Melders macht auch der Ver- wendungszweck. Möchte ich eine Zwei- Zimmer-Wohnung ausstatten oder ein Firma mit 20 Räumen. Gerne berät Sie unser Team von Rauchmelder-Experten.de umfassend.

Als heute gegen 12.45 die Rettungskräfte der Bernauer und Ladeburger Feuerwehr in der Bernauer Sonnenallee eintrafen war das Feuer in einer der Wohnungen des Mehrfamilienhauses bereits erstickt.
Neben zahlreichen Brandrauchvergiftungen gab es leider auch einen Toten zu beklagen. Der Grund für den Brand ist leider bisher unklar. Gegen 14 Uhr konnten die restlichen Bewohner des Hauses wieder zurück in ihre Wohnungen. Neben zahlreichen Rettungswagen, war die Feuerwehr mit 5 Fahrzeugen und 17 Einsatzkräften vor Ort.
Die Ermittlungen zur Brandursache werden zur Zeit von der Polizei und Kriminaltechnikern vor Ort durchgeführt.
Eine Diskussion zu einer Rauchmelderpflicht die aktiv helfen kann Leben zu retten befindet sich derzeit im Brandenburger Landtag. Aller Voraussicht nach soll der Entwurf noch in diesem Jahr verabschiedet werden und in der Landesbauordnung verankert werden. Nach diesem Entwurf sind Rauchmelder in jeder Wohnung in Schlafzimmer, Kinderzimmer und auf den Fluren die als Rettungsweg dienen anzubringen. In Kraft soll das Gesetz zum 01.01.2014 tretten. Neubauten sind da sofort auszustatten, Bestandsbauten haben eine Übergangsfrist von 3 Jahren zum 1.0.12017.
Quelle Foto: Bernau Live @ facebook
Kurz nachdem in Deutschland die Stiftung Warentest nach mehr als 10 Jahren mal wieder Rauchmelder unter die Luppe nahmen, wurde auch in Österreich “getestet”.
Da das Testfeld ohne Ausnahme dem der Stiftung Warentest gleicht, kann man davon ausgehen, dass der Test wohl vom deutschen Unternehmen Stiftung Warentest gekauft wurde. Eigentlich schade, da es ja durchaus Interesse an einem erweiterten Funkrauchmeldertest gegeben hätte. Ebenso sind auch die Ergebnisse der Ausgabe des österreichischen Konsument identisch.
Derzeit gibt es eine Rauchmelderpflicht für das Bundesland Kärnten. Nach dieser soll ab dem 1.Juli 2013 alle Wohnungen und Häuser mit Meldern ausgerüstet sein. In den restlichen sechs Bundesländern ist die Pflicht noch nicht beschlossen.
Derzeit ist der Gesetzesentwurf zur Rauchmelderpflicht in Brandenburg in aller Munde. So auch am vergangenen Sonntag im RBB. In einem circa 5 minütigen Bericht berichtet der Sender in einem Interview mit Claudia Grötschel über die Pflicht.
Leider nicht ganz korrekt die Aussage des interviewten Juniorchefs Robert Ohnholz, dass ein Rauchmelder laut der DIN über eine Zertifizierung des VdS verfügen muss. Rauchmelder in der EU im Handel sind müssen entsprechend der DIN 14604 gefertigt sein und von einem Prüfinstitut auf die Einhaltung dieser DIN geprüft werden. Ein solches Institut ist zum Beispiel der VdS oder auch TÜV Kriwan.
Schön ist es, dass so ein wichtiges Thema wie Brandprävention nun auch öfter in die Medien findet und dem geneigten Zuschauer die Wichtigkeit nahegebracht wird. Viel Spaß bei schauen.










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