Nest Protect: der neue kombinierte Rauch -und CO-Melder von Nest

Nest Protect: der neue kombinierte Rauch -und CO-Melder von Nest

Vor einigen Tagen hatten wir Kontakt mir Herrn Breas. Dieser fragte nach, wenn der 2.Teil zu unserem Nest-Review erscheint. Wie das Leben so spielt, hat der Rauchmelder den wir als Demo-Modell vom Hersteller bekommen hatten, seine Geist aufgegeben (nicht ganz ohne unser hinzutun :-) ). Herr Breas hatte sich auch 2 dieser Modelle gekauft und kurzum fragten wir ihn ob er uns nicht einen kurzen Erfahrungsbericht schreiben könnte. Tat er….

Hier der Bericht:

Seit mehreren Jahren verlangt meine Frau die Installation von Rauchmeldern in unserem Haus. Selbst ein vor 2 1/2 Jahren fertiggestellter Neubau musste bisher ohne Rauchmelder auskommen. Zwei Baumarkt-Rauchmelder hatten vor einigen Jahren ständig unmotiviert gepiept und stets Batterieprobleme aufzeigte. Dann stieß ich auf den Rauchmelder von Nest – ein Spielzeug für Männer und eine Möglichkeit das Sicherheitsbedürfnis meiner Frau zu erhöhen – aber teuer…..

 Ich informierte mich, wog alle Belange gegeneinander ab schaute mehrfach das Video bei Youtube der Rauchmelder-Experten zum nest protector (Part I) und entschloss mich schließlich zum Kauf – und zwar noch vor Markteinführung in Deutschland (als die Entscheidung erst einmal getroffen war, konnte ich es nämlich nicht mehr abwarten….). Ich kaufte also bei amazon.uk – 2 Rauchmelder (109 GBP pro Stück) für umgerechnet insgesamt 275,00 Euro inkl. Versand.

 2 Tage später trafen die Melder ein. Hochwertig verpackt, einwandfrei funktionierend. Gute englischsprachige Bedienungsanleitung mit Bildern untermalt. Batterie durch Plastikstreifen zunächst unterbrochen.

 Die Test-Taste in der Mitte des Geräts erfreute auch die Kinder. Bei einem Druck warnt der Nest, “Achtung nur ein Test, Alarm ist laut” und zählt in Englisch von 10 runter. Dann die unterschiedlichen Warntöne für Rauch und CO2 und schließlich der Hinweis “alles OK”.

Nach dem Ausschalten des Lichts im Dunkeln ein kurzes Aufblinken des LED-Rings in Grün. Melder einsatzbereit. Im Dunkeln reagiert der Melder auf Geräusche und leuchtet Weiß, um den Weg auszuleuchten. (Mein Sohn war sogleich das übrige Wochenende ein häufig in Englisch von 10 runterzählender Rauchmelder und auch ansonsten hoch interessiert an der neuen Technik.)

 Sodann die App von Nest im iTunes-Store runtergeladen (gratis). Neuen Rauchmelder einrichten. Man tippt den auf der Unterseite des Rauchmelders befindlichen Produkt Key ein. Dann verbindet man in den Einstellungen des IPhone bei WLAN-Netzen das IPhone mit dem Nest Protector. Anschließend kehrt man zur App zurück und folgt den dortigen Anweisungen. Der Netzwerkschlüssel für den WLAN-Router muss eingeben werden. Dann den Standort des Melders festlegen (Wohnzimmer, Flur, Schlafzimmer etc.) – die App prüft und konfiguriert der Reihe nach und schließt durch eigenständiges Setzen von grünen Häkchen den Vorgang ab. Gleiches für den zweiten Melder machen und dann die Melder an der Decke befestigen (4 hochwertige Schrauben pro Rauchmelder werden mitgeliefert) – fertig.

 In der App wird durch einen grünen Ring angezeigt, dass alles in Ordnung ist. Beide Rauchmelder werden angezeigt, und zwar mit ihren jeweiligen Standorten. Letztes Update, letzter manueller Test, Batterie-Status). Prima !!! Von überall auf der Welt abrufbar und zu kontrollieren.

 Ein erneuter Test durch Drücken auf die Mitte eines der Melder, führt jetzt dazu, dass beide Melder sich testen. Am Ende wird das “everything is OK” durch den jew. Standort ergänzt. – also: “everything is OK in the living room” und der andere etwas zeitversetzt: “everything is OK in the hallway”.

 Beim Kochen noch ein weiterer Test: ich habe den dampfenden Topf direkt unter den Melder gehalten. Der Melder leuchtet gelb auf. “Emergency – smoke is in the living room” auch der Melder im Treppenhaus meldet Smoke in the living room. Dann piepst es in beiden Meldern und der LED-Ring ist rot. Wegwischen gelingt zunächst nicht. Habe vermutlich zu viel Dampf verursacht. Ich winke weiter – der Melder verstummt. Eine Meldung im IPhone zeigt an: “smoke in the living room”. Der Ring im iPhone ist jetzt rot. Ein rotes Viereck befindet sich neben der Anzeige für den Wohnzimmer-Melder. Ein paar Minuten später melden beide Nest protectors: “everything OK in the living room” Auch die App zeigt wieder grün an.

 Fazit: Ein tolles Produkt. Hochwertig. So macht Rauchmelder Spaß. Super Sicherheitsgefühl – auch unterwegs. Einfache Installation. Geil ist die Unterscheidung der verschiedenen Standorte und das beide Melder (oben und unten) die Gefahr melden. Auch für wenig sprachbegabte geeignet – so viel englisch versteht jeder…..ein Abwarten bis zur Markteinführung in Deutschland erscheint entbehrlich

  – aber: “sehr, sehr teuer – vermutlich zu teuer…!”

Sie haben auch Erfahrungen mit Rauchmeldern in Bezug auf Montage, Programmierung …. gemacht? Schreiben Sie uns und wir belohnen Ihren Review mit einem Gutschein.

Sind Sie sich unsicher, was für Sie der beste Rauchmelder ist und wollen sich von der Wahl anderer Kunden inspirieren lassen? Wir haben Ihnen hier unsere meist verkauften Artikel übersichtlich zusammengestellt.

Sollte Sie sich dennoch nicht entscheiden können, würden wir uns freuen, Sie beraten zu dürfen.

 

Rauchmelder

Pyrexx PX-1 für 23,21€

  • 88dB
  • fest eingebaute Lithium- Batterie mit 12 Jahre Laufzeit
  • 12 Jahre Garantie auf Batterie und Elektronik
  • Rauch- und Temperatursensor für maximale Echtalarmpräzision
  • Hilf-Signal bei negativem Selbsttest (z.B. Energiereserve angebrochen o. kontaminierter Sensorik)
  • SMD Technologie
  • keine Angaben zur Betriebsumgebungstemperatur
  • TüV zertifiziert
  • wird mit Magnet-Montageplatte mit Klebepad geliefert

  

EI-Electronics 650 für 22,74€

  • 85 dB
  • Fest eingebaute 10-Jahres-Lithiumbatterie
  • 5 Jahre Garantie
  • LED-Funktionsanzeige
  • Reduzierte Testlautstärke
  • Stummschaltfunktion bei unerwünschtem Alarm
  • Automatische Verschmutzungskompensation
  • Metallabschirmung in der Optikkammer
  • Demontagesicherung
  • Betriebsumgebungstemperatur 0 bis 40°C
  • VdS-geprüft
  • Q-Zertifikat gemäß VdS 3131 / vfdb-Richtlinie 14-01
  • wird mit Montageplatte + Dübel und Schrauben geliefert

 

ABUS Alkaline A-HSRM10000 für 10,83€ (erst ab März wieder verfügbar!!!)

  • 85dB
  • Spannungsversorgung: 9V Alkaline Batterie
  • 2 Jahre Garantie
  • LED-Funktionsanzeige
  • Erfassungsbereich: max. 40 qm innerhalb eines Raumes
  • Betriebstemperatur: +5°C bis 40°C
  • VdS zertifiziert
  • wird mit Montageplatte + Dübel und Schrauben geliefert

 

ELRO/Flamingo FA20 für 4,28 €

  • >85 dB
  • Stromversorgung: 9 Volt Batterie
  • 2 Jahre Garantie
  • automatische Selbstkontrolle
  • Betriebsumgebungstemperatur 4 bis 40°C
  • wird mit Montagesockel und Befestigungsmaterial geliefert

 

GEV Rauchmelder NG739 (VdS) für 9,39€

  • 85dB
  • Stromversorgung: 9 Volt Alkaline Batterie
  • 3 Jahre Garantie
  • LED-Funktionsanzeige
  • Erfassungsbereich: max. 60 qm innerhalb eines Raumes
  • Betriebsumgebungstemperatur 0 bis 50°C
  • VdS-geprüft
  • Prüfzeichen: Nemko/GS
  • wird mit Montageplatte + Dübel und Schrauben geliefert

 

Doenges RMO112-N für 6,78€

  • 85dB
  • Stromversorgung: 9 Volt Alkaline Batterie
  • 5 Jahre Garantie
  • LED-Funktionsanzeige
  • Betriebsumgebungstemperatur 4 bis 45°C
  • nach DIN 14604
  • mit VdS-Zulassung
  • produziert unter ISO 9002 – Produktionskontrolle
  • wird mit Montageplatte + Dübel und Schrauben geliefert

 

Elro RM144C für 4,99€

  • >90dB
  • Stromversorgung: 9 Volt Batterie
  • 3 Jahre Garantie
  • LED-Funktionsanzeige
  • Betriebsumgebungstemperatur 4 bis 38°C
  • VdS zertifiziert
  • wird mit Montagesockel und Befestigungsmaterial geliefert

 

EI-Electronics 605C-D mit Funkmodul EI605MRF-D für 49,49€

  • 85dB
  • Alkaline Batterie
  • 5 Jahre Garantie
  • bis zu 32 Geräte (bis zu 12 Rauchwarnmelder empfohlen plus Hitzewarnmelder und Zubehör) vernetzbar
  • LED-Funktionsanzeige
  • Betriebstemperatur: 1 bis + 40 Grad
  • wird mit Montageplatte + Dübel und Schrauben geliefert

 

EI-Electronics 650W mit Funkmodul EI650M für 78,06€

  • 85dB
  • festintegrierte Lithium Batterie im Rauchmelder und Funkmodul
  • 5 Jahre Garantie
  • LED-Funktionsanzeige
  • Vernetzung von bis zu 12 Rauchmeldern per Funk möglich
  • Betriebsumgebungstemperatur 1 bis 40°C
  • wird mit Montageplatte + Dübel und Schrauben geliefert

 

Doenges RMO112-LI für 16,47€

  • 85dB
  • Lithium Batterien (festintegriert)
  • 5 Jahre Garantie
  • Diebstahlschutz gegen unberechtigtes Entfernen der Batterie
  • automatische Selbstkontrolle
  • Alarm-Stopp-Taste kann einen Alarm temporär (z.B. bei Täuschungsalarm durch Kochdämpfe) unterdrücken. Nach ca. 5 Minuten wird der Rauchmelder automatisch auf Normalzustand zurückgesetzt
  • Betriebsumgebungstemperatur 5 bis 45°C
  • VdS zertifiziert
  • wird mit Montageplatte + Dübel und Schrauben geliefert
 

Hekatron Genius H für 23,59€

  • 85dB
  • Fest eingebaute Hochleistungs-Lithium-Batterie 3,6 V, typische Batterielebensdauer 10 Jahre, Batteriekapazität 2,2 A
  • Echt-Alarm-Garantie und 10 Jahre Gerätegarantie
  • Erfassungsbereich: max. 60 qm innerhalb eines Raumes
  • Variierender Frequenzbereich des Alarmsignals
  • Optische Alarm- und Statusanzeige
  • Automatischer Funktions-Selbsttest
  • Integrierter Temperatursensor
  • Optische Alarmspeicheranzeige
  • Auslesbarer Diagnosespeicher
  • Aktive Verschmutzungsnachführung
  • Aktive Verschmutzungsprognose
  • Aktive Energieprognose
  • Intelligente Bedienebenen
  • Integrierte Echtzeituhr
  • Automatische Statusunterdrückung bei Nacht
  • Reduzierte Leuchtstärke der Betriebsanzeige bei Nacht
  • Statusmeldung für 24 Stunden abschaltbar
  • Diebstahlschutz optional aktivierbar
  • Optische Entnahmeerkennung durch Plombierung
  • Einloch- oder Zweilochmontage
  • Optionale Montage mit Klebepad
  • Umweltgerechte Entsorgung EAR
  • Herstellung nach Industriestandard IPC 2
  • Made in Germany
  • Betriebsumgebungstemperatur 0 bis 55°C
  • Lagertemperatur -10 bis +60°C
  • Schutzart IP 40
  • VdS zertifiziert
  • wird mit Montagesockel und Befestigungsmaterial geliefert


Hekatron Genius Hx für 28,99€

  • 85dB
  • Fest eingebaute Hochleistungs-Lithium-Batterie 3,6 V, typische Batterielebensdauer 10 Jahre, Batteriekapazität 2,2 A
  • Echt-Alarm-Garantie und 10 Jahre Gerätegarantie
  • Erfassungsbereich: max. 60 qm innerhalb eines Raumes
  • Variierender Frequenzbereich des Alarmsignals
  • Optische Alarm- und Statusanzeige
  • Automatischer Funktions-Selbsttest
  • Integrierter Temperatursensor
  • Optische Alarmspeicheranzeige
  • Auslesbarer Diagnosespeicher
  • Aktive Verschmutzungsnachführung
  • Aktive Verschmutzungsprognose
  • Aktive Energieprognose
  • Intelligente Bedienebenen
  • Integrierte Echtzeituhr
  • Automatische Statusunterdrückung bei Nacht
  • Reduzierte Leuchtstärke der Betriebsanzeige bei Nacht
  • Statusmeldung für 24 Stunden abschaltbar
  • Diebstahlschutz optional aktivierbar
  • Optische Entnahmeerkennung durch Plombierung
  • Einloch- oder Zweilochmontage
  • Optionale Montage mit Klebepad
  • Umweltgerechte Entsorgung EAR
  • Schnittstelle für Funkmodul Basic/Pro
  • Betriebsumgebungstemperatur 0 bis 55°C
  • Lagertemperatur -10 bis +60°C
  • VdS zertifiziert
  • Schutzart IP 40
  • wird mit Montagesockel und Befestigungsmaterial geliefert
 
Alle hier aufgeführten Rauchmelder haben in etwa die gleiche Größe (10-12 breit, 3-5 cm hoch)
dB-Angabe beziehen sich auf einen Abstand von 3m zum Melder.

 

Zubehör

Ultralife Lithium Batterie 

9v Blockbatterie mit bis zu 10 Jahre Laufzeit für 6,99€/Stk.

 

Magnetpad für Rauchmelder-Montage für 3,44€

  • bestehen aus 2 Magnetplatten (7cm Durchmesser)
  • eine Platte an die Decke kleben, 1 an den Rauchmelder und beide mit der Magnetseite verbinden
  • sichere Befestigung ohne Werkzeuge und ohne Schmutz
  • enormes Zeitersparnis – Montage in 1 Minute
  • keine Gefahr Leitungen oder Kabel anzubohren
  • sehr gute Soforthaftung – auch an abgehängten Decken
  • beim Umzug bleiben keine hässlichen Bohrlöcher
  • beim Renovieren kann das Deckenelement überstrichen werden  

Achtung: Diese Magnetpads sind nicht zur Verwendung mit folgenden Rauchmeldern empfohlen:

  • Kidde PE910 und Q1
  • ELRO FA20RF und RM150RF
  • Pyrexx PX-1
  • alle Merten Rauchmelder

 

Klebepad (10 cm) für Rauchmelder-Montage für 1,61€

  • kein Bohren, kein Dreck, kein Lärm
  • Funktionsweise eines doppelseitigen Klebebandes
  • nicht zur Demontage, z. B. wegen Batteriewechsel, geeignet
  • kein Anbohren von Leitungen
  • beim Umzug bleiben keine hässlichen Bohrlöcher

Achtung: Diese Klebepads sind nicht zur Verwendung mit folgenden Rauchmeldern empfohlen:

  • Kidde PE910
  • EI-Electronics EI605-D
  • EI-Electronics EI605C-D
  • EI-Electronics EI605TYC-D
  • EI-Electronics EI603C-D
  • EI-Electronics EI603TYC-D
  • EI-Electronics Serie 650 + 650i
  • EI-Electronics EI2105B
  • ELRO FA20RF
  • ELRO RM150RF
  • Pyrexx PX-1

 

Was in den letzten Tagen geschah: Absurdes – Informatives – Tragisches

 

30.01.2014

Urteil für verstopfte Gastherme mit Todesfolge: Geldstrafe

 Wir berichteten bereits am 27.01. von der Verhandlung. Nun wurde ein Urteil festgelegt: Die Angeklagten müssen 3600 und 4800 Euro wegen fahrlässiger Tötung zahlen. Diese hatten 2007 eine stillgelegte Therme verstopft. Die Nachmieter nahmen die Gastherme wieder in Betrieb. Durch die Verstopfung strömte Kohlenmonoxid aus, was die Familie das Leben kostete.

Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/tod-durch-verstopfte-gastherme-geldstrafe-fuer-vormieter-von-erstickter-familie/9411738.html

 

31.01.2014

Kohlenmonoxidvergiftung im Pellet-Silo

Als der 43-Jährige am 30.01. Reparaturen in einem Pellet-Silo eines Einfamilienhauses durchführte, atmete er wahrscheinlich eine große Menge Kohlenmonoxid ein. Der Mann verstarb aufgrund des Sauerstoffmangels im Blut. Schuld sind die Ausgasung der Pellets, die gerade bei erhöhten Temperaturen und großen Schüttmengen sehr gefährlich werden können.

Quelle: http://www.t-online.de/regionales/id_67696644/tod-im-pellet-silo.html

 

Dreifach-Suizid: Frauen starben an Kohlenmonoxidvergiftung

Am 29.01. 2014 wurden 3 Frauenleichen  im Alter zwischen 23 und 49 Jahren auf einem Campingplatz in Hessen gefunden. Ermittlungen haben ergeben, dass sie sich zuvor zum gemeinsamen Suizid verabredet hatten, um sich mit einer hohen Kohlenmonoxidkonzentration das Leben zu nehmen. Nähere Umstände sollen nicht veröffentlicht werden.

Quellen:

http://www.nh24.de/index.php/polizei/73673-dreifach-suizid-frauen-starben-an-kohlenmonoxidvergiftung

http://www.hna.de/lokales/korbach-waldeck/drei-tote-campingplatz-edersee-oduktion-begonnen-3342279.html

 

83-Jährige aus Feuer gerettet und reanimiert 

Nach dem die Feuerwehr die Eingangstür der völlig verqualmten Wohnung gewaltsam geöffnet und die Frau evakuiert hatten, wurde die Frau vorort durch einen Notarzt  behandelt und erlitt dabei einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Sie glücklicherweise erfolgreich reanimiert und anschließend auf die Intensivstation eines Krankenhauses gebracht werden.

Quelle: http://www.wochenblatt.de/nachrichten/freising/regionales/83-Jaehrige-erleidet-schwere-Rauchgasvergiftung-und-Herz-Kreislauf-Stillstand

 

01.02.2014

Brandschutz für zu Hause

Mehr als 500 000 Brände in Eigenheimen und Wohnungen wurden 2012 deutschen Versicherern 2012 gemeldet. Mehrere Hundert Menschen kommen jedes Jahr in Flammen ums Leben, so die Angaben des Statistischen Bundesamtes.

Bei mehrgeschossigen Wohnhäusern empfiehlt sich deshalb die Einrichtung eines zweiten Fluchtweges über die oberen Geschosse. Oft ist der Weg durchs Treppenhaus zu gefährlich, da nur wenige Atemzüge bei Rauchentwicklung zur Vergiftung und auch schnell zum Tod führen können. Sicherer ist der Weg in die oberen Geschosse. Dort sollte bei geschlossener Tür und geöffnetem Fenster auf die Rettung durch die Feuerwehr gewartet bzw. um Hilfe gerufen werden.
 
Ebenso wichtig ist natürlich die rechtzeitige Warnung durch Rauchmelder in Schlaf- und Kinderzimmern.
 
Quelle: http://www.welt.de/finanzen/immobilien/article124438943/So-schuetzen-Sie-sich-und-Ihr-Haus-gegen-Feuer.html

 

04.02.2014

Feuerwehr informiert Grundschüler zu Brandschutz

Kierspers Wehrleiter spricht mit Schülern der 4. Klasse über Feuer und Brandschutz, sodass diese wissen,  wie sie sich im Brandfall verhalten müssen. Anschließend darf das Gerätehaus der Feuerwehr besichtigt werden.

Die ist Teil der Initiative „Feuerwehrsachen“ für mehr Präsenz der Feuerwehr an Schulen. Ziel ist die Einführung einer landesweiten Brandschutzerziehung . Außerdem ist dies ein Weg Schüler zu begeistern und  so den Mangel an Feuerwehrkräften zu verringern.

Quelle: http://www.come-on.de/lokales/kierspe/kiersper-konzept-vorbildfunktion-3348442.html

 

Digitaler Brandschutz in New York

Das sogenannte Mining-Verfahren berechnet mittels eines Algorithmus, der verschiedenste Meta-Daten einbezieht, die Wahrscheinlichkeit für einen Brand der . Dorthin werden Brandschutzinspekteure geschickt, um diese Gebäude vorort genauer unter die Lupe zu nehmen. Gebäudeinspektionen wurden auch zuvor durch das FDNY durchgeführt. Nun kann hier aber effektiver gearbeitret werden.

Das Verfahren basiert auf dem sogennaten “Risk Based Inspection System”. Die Ausgangsdaten zur Berechnung stammen  aus unterschiedlichen öffentlichen Quellen.

Quelle: http://www.basicthinking.de/blog/2014/02/04/brandschutz-digital-new-yorker-feuerwehr-verhindert-braende-durch-data-mining/

 

05.02.2014

Polizei: Wahrscheinlich war es Brandstiftung

In Hamburg kamen am 05.02. eine junge Frau und ihre zwei Kinder ums Leben, weil sie versucht hatten, sich über das verqualmte Treppenhaus vor den Flammen in Sicherheit zu bringen. Außerdem wurden 27  Menschen verletzt. Nun wird ergeben erste ERmittlungen des LKA, dass es sich wahrscheinlich um Brandstiftung handelt. Die Rettungskräfte kamen aufgrund der dramatischen Szenen an ihre psychischen Grenzen.

Das Gebäude wurde von Flüchtlingen und Asylbewerbern bewohnt.

Einen ein Sicherungskasten im Erdgeschoss soll Feuer gefangen haben, Brandherd war aber vermutlich ein Kinderwagen im Eingangsbereich

Quelle: http://www.mopo.de/nachrichten/feuer-tragoedie-in-altona-nord-polizei–wahrscheinlich-war-es-brandstiftung,5067140,26101662.html

 

 

Was hängt eigentlich an den Zimmerdecken der Rauchmelder Experten ?

 

Bei der Wahl der Rauchmelder sind wir, die Rauchmelder Experten, uns einig: der EI605C-D von Ei-Electronics ist unschlagbar und die Erfahrung zeigt, dass es mit diesem Produkt keine Probleme gibt: keine Produktionsfehler, unauffällig für Fehlalarme und einfache Stummschaltung ohne Demontage.

Ei-Electronics EI605

Ei-Electronics 605C-D mit der Möglichkeit zur Vernetzung mit dem Funkmodul EI605MRF

Zum optimalen Schutz haben wir auch nahezu alle Melder miteinander vernetzt. Ich persönlich, werde mir auch noch einen Funkschalter oder eine Funkfernbedienung anschaffen. Gerade bei mir im Altbau ist es natürlich praktisch, wenn bei einer wilden, extrem verrrauchten Party (zum Glück kommt das nicht so oft vor) ein Melder auslöst und ich  nicht den Besenstiel gegen den Knopf den Rauchmelders drücken muss, sondern den Alarm an dem Funkschalter deaktivieren.  

Warum ich den EI605C-D genommen habe und nicht die 10 Jahresvariante?

Zum einem war das Alkaline-Modell einfach günstiger und zum anderen wird das Funkmodul über die Batterie des Rauchmelders versorgt und besitzt nicht, wie bei dem 10 Jahres Funkmodul, eine festgelötete Batterie. Das lässt mich auch das Funkmodul, so wenigstens die Theorie, nach den 10 Jahren weiter benutzen. Wer es bequemer mag, sollte die 10 Jahresmelder von EI-Electronics in Betracht ziehen. 

Funkschalter zur Steuerung der Funkrauchmelder von EI-Electronics

In der Küche haben wir auch fast ausnahmslos alle einen Hitzemelder von Ei-Electronics, den wir mit den anderen Meldern vernetzt haben. Ich hatte schon oft das vergnügen einer defekten Waschmaschine und Spülmaschine und hab mir deshalb noch einen Wassermelder von FammEx installiert.

Eine unserer Mitarbeiterinnen ist hörgeschädigt und hat sich zusätzlich zu den Ei-Electronics-Meldern das Hörgeschädigtenmodul EI170RF zugelegt, um vor allem auch nachts rechtzeitig gewarnt zu werden.

Die Mitarbeiter mit Gastherme und/oder Kamin haben sich auch mit einem CO-Melder von Ei-Electronics gegenüber CO-Vergiftungen abgesichert. Der absolute Vorteil ist auch hier natrlich wieder, dass sich alle Produkte von Ei-Electronics miteinander vernetzen lassen.

Und tatsächlich konnte eine Mitarbeiterinnen mithilfe eines CO-Melders schlimmeres verhindern:

Sie zog in ihr frisch erworbenes Haus ein und fühlte sich danach schnell sehr oft müde und schlapp. Nachdem sie den CO-Melder aufgestellt hatte, meldete dieser Alarm wegen zu hohen CO-Konzentration. Das Problem war eine unpassende Abdeckung  des Abzugsrohrs auf dem Dach, sodass die Abgase der Therme nicht ordnungsgemäß ausströmen konnten und sich so im Wohnhaus ausbreiteten.

Ei-Electronics CO-Melder

Bei der Wahl des richtigen Produkts ist natürlich wichtig, wo Sie Ihre Prioritäten setzen. Darauf gehen wir selbstverständlich in einem Beratungsgespräch gerne ein.

Ihre Rauchmelder Experten

 

 

Unser Review-Video zum Rauchmelder von Nest

Nest Rauchmelder

Nest Rauchmelder verbinden Smartphones und Heiztechnik

Nach den Meldungen der letzen Wochen und dem verstärkten Interesse an dem Nest Rauchmelder (eigentlich Rauch – und CO-Melder) haben wir uns entschlossen den Melder einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Hält Nest was der Melder verspricht? Da es zu diesem Melder, aufgrund seiner Vielfältigen Zusatzfunktionen, tatsächlich eine Menge zusagen gibt, haben wir uns entschlossen ein Video zu machen. Im ersten Teil des Videos wurde alle Funktionen des Nest-Melders getestet die er ohne eine zusätzliche Programmierung beherrscht. Im zweiten Teil, dieser folgt in einigen Tagen, werden wir uns die Anbindung an Smartphones etwas genauer anschauen.

Nest Rauchmelder – Segen oder Fluch?

Die Frage die sich bei dem Review auftat warm, ob und wie sich der Markt der Rauchmelder in den nächsten Jahren verändern wird. Nest hat es vorgemacht wie innovativ ein solch alltägliches Produkt in den Haushalt integriert werden kann. Lange Zeit gab es keine grösseren Innovationen weder im Designbereich noch in den technischen Möglichkeiten bei den bekannten Herstellern. Erstaunlich, da der Markt offensichtlich an genau solchen Produkten wie dem Nest Rauchmelder interessiert ist.

Pro:Funktionen wie eine optische Bestätigung, beim Löschen des Zimmerlichtes am Abend, der Funktion oder dem Ankündigen eines Alarms mit leiseren “Gong” sind definitiv neu. Beim starten eines Test wird auch dieser mittels eines Countdowns angekündigt, d.h. keine böse Überraschung für die Ohren. Der Rauchmelder reagiert auf Bewegung. Das bedeutet wenn ein Alarm ausgelöst wird, kann durch Winken unterhalb des Melders die Stummschaltung aktiviert werden. Doch damit nicht genug; der Melder erkennt auch wenn Sie Nachts auf Ihn zulaufen und schaltet eine weiße LED an, die Ihnen den Weg beleuchtet.

Contra: Für diese Vielzahl an Funktionen zahlt der Kunde einen hohen Preis, da die Einbindung des Rauchmelders in ein Netzwerk nur mit einem Zugang bei Nest möglich ist. Was genau mit den an Nest bzw. Google übermittelten Daten passiert bliebt bislang unklar.  Neben dem Preis der Privatspähre zahlt man auch einen hohen Kaufpreis. 120 Euro für eine Betriebszeit von 7 Jahren ist definitiv ein stolzer Preis.

 

Welche Funktionen vermissen Sie an herkömmlichen Rauchmelder? Würden Sie sich einen Nest Rauchmelder kaufen? Schreiben Sie in unsere Kommentare! 

Damit wünschen wir viel Spaß am 1.Teil des Reviews. Ein Fazit werden wir nach dem 2.Teil fällen.

 

Was in den letzten Tagen geschah: Absurdes – Informatives – Tragisches

 

17.01.2014

Absurd: Beamten erleidet schweres Ohrtrauma bei Probealarm

Im neuen Solinger Finanzamt wurde erstmals ein ein Feueralarm geprobt. Dabei werden erst alle Beamten über eine Telefonanlage alarmiert. Der Alarm wird durch den Pförtner ausgelöst. Dann treten 22 

Brandschutz-Tröten-Beauftragte vor ihre Zimmer alarmieren zusätzlich durch Blasen in ihre Tröten. Leider geriet eine Beamte zu nah an eben so einen Beauftragten und musste anschließend in Folge eines schweren Ohrtraumas mehrere Tage krankgeschrieben werden.

Quelle: http://www.solinger-tageblatt.de/Home/Solingen/Beamtin-beim-Troeten-Alarm-verletzt-45ec971e-845c-4745-acd0-986dbd9a0283-ds

 

18.01.2014

Leider nicht mitgedacht: Familie erleidet CO-Vergiftung beim Grillen in Wohnung

Vier Kinder und zwei Erwachsene klagten über starke Übelkeit, sodass sie sich entschlossen, Rettungskräfte zu alarmieren. Zuvor hatte sie in einer Wohnung in Berlin-Reinickendorf einen Holzkohlegrill angeworfen. Dabei entstand eine hohe Kohenmonoxid (CO)- Konzentration in der Wohnung.
 
 

Brand zu spät bemerkt: 1 Tote, 1 schwer Verletzter, 1 leicht Verletzter

Im Dachgeschoss eines Reihenhauses in Bremen hatte sich ein Schwelbrand unbemerkt ausbreiten können. Der Auslöser ist noch unbekannt. Für eine 24-jährige kam der Notarztzu spät. 2 Männer wurde mit einer schweren und einer leichten Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert.

Quelle:http://www.t-online.de/regionales/id_67473014/eine-tote-bei-hausbrand-in-bremen.html

 

Feuertrutz in Nürnberg

Am 19.02.2014 startet wieder die Feuertrutz in Nürnberg. Hier gibt es Innovationen, Kontaktmöglichkeiten und die Möglichkeit Netzwerke zu bilden – alles zum Thema vorbeugender Brandschutz.

Hier geht es zur Webseite der Feuertrutz: http://www.feuertrutz-messe.de/de/besucher/gruende_fuer_einen_besuch/

 

21.01.2014

Bruck an der Mur, Österreich: 1 Tote und mehrere Verletzte nach Brand

Die 73-jährige hatte wohl selbst den Brand im Schlafzimmer ausgelöst. In jedem Fall wird eine technische Ursache und Fremdverschulden nach den ERmittluingen ausgeschlossen.

Die Frau wurde leblos in ihrem Bett von den Rettungskräften vorgefunden. Die starb auf dem Weg ins Krankenhaus. Das komplette Wohnhaus musste evakuiert werden, weil sich der Rauch sehr stark ausgebreitet hatte.

Vier Bewohner des Hauses wurden wegen einer leichten Rauchgasvergiftung im Krankenhaus behandelt.

Quelle:http://kurier.at/chronik/oesterreich/drei-braende-in-der-steiermark-eine-tote-mehrere-verletzte/47.490.882?utm_medium=twitter&utm_source=twitterfeed

 

23.01.2014

Fireprotec – Veranstaltung zu vorbeugendem Brandschutz

Die Fireprotec findet vom 26. – 27.02.2014 in Frankfurt am Main statt. Es geht um den jetzigen Stand und den Ausblick auf Brandschutzentwicklungen. Es wird einen Vortrag mit dem Schwerpunkt Großbaustellen geben. Weitere Themen sind die verschiedenen Planungsphasen beim Bau und die Gefahrenabwehrplanung durch die Feuerwehr. Ingenieure und Architekten können hier Fortbildungspunkten sammeln.

Mehr Infos finden Sie unter: http://www.mesago.de/de/fireprotec/home.htm

 

Salzburg: Seminar zum vorbeugenden Brandschutz

Am 05.02.2014  gibt es einen Zusatztermin zum Thema vorbeugender Branfschutz. Das SIR (Salzburger Institut für Raumordnung & Wohnen) lädt vor allem Mitarbeiter aus den Gemeinden, Planer (Architekten, Baumeister), Sachverständige, aber auch alle, die sonst interessiert sind, ein, um sich über die aktuelle Rechtslage im Bautechnikgesetz, technische Richtlinien für vorbeugenden Brandschutz, Neuerungen bei der brandschutztechnischen Betrachtung von Risikoobjekten sowie Richtlinien des Österreichischen Instituts für Bautechnik zu informieren.

Mehr Infos unter: http://www.salzburg.gv.at/themen/bw/sir_haupt/sir-start_seminare_winter.htm

  

Vormieter angeklagt: Familie stirbt, weil Vormieter Gastherme verstopft

Im Amtsgerichtes Tiergarten in Berlin sollten die Angeklagten am 23.01.2014 zu dem Vorwurf aussagen, sie hätten in der Wohnung, in die später eine sechsköpfige Familie einzog, das Abgasrohr der Gastherme verstopft.

Die gesamte Familie starb im Juli 2011 an einer Kohlenmonoxidvergiftung. Die Vormieter wollten wohl mit Stoffresten und Altpapier die Zugluft minimieren. Zu dem Zeitpunkt war die Gastherme noch stillgelegt. Nun wird ihnen fahrlässige Tötung vorgeworfen. Die Angeklagten verweigerten ihre Aussage.

Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/kohlenmonoxid-vergiftung-in-berlin-angeklagte-schweigen-zum-erstickungstod,10809148,25971426.html

 

Kohlenmonoxidvergiftung durch Glättmaschinen

Um in einer Fabrikhalle neuen Estrich zu verlegen, waren über Stunden fünf benzinbetriebene Betonglättmaschinen im Einsatz. Damit stieg die Kohlenmonoxidkonzentration gefährlich an. Insgesamt 18 Männer mussten untersucht werden. Drei davon erlitten eine so starke Vergiftung, dass sie stationär aufgenommen werden mussten, drei weitere ambulant.

Quelle: http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/110976/2647599/pol-rt-einbrueche-arbeiter-erlitten-kohlenmonoxidvergiftung-sattelzug-aus-dem-verkehr-gezogen

 

Österreich: Ermittlungen nach Tod durch Rauchgas – Rauchmelder fehlte

Anfang Juli 2013 brach in einer Wohnung einer Immobilienverwaltung in Klagenfurt , die der Stadt Klagenfurt gehört, ein Feuer aus, bei dem eine 32-jährige Frau ums Leben kam.  Bis zum 30. Juni 2013 hätte diese Wohnung bereits mit Rauchmeldern ausgestattet werden müssen. Dies war jedoch nicht der Fall. Deshalb wird jetzt wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen gegen die Immobilienverwaltung und ein Unternehmen, das bereits einen Auftrag zur Installation erhalten hatte, ermittelt.

 

Österreich: 1 Tote und 1 verletzte Person bei Brand

Durch Kerzen oder einen technischen Defekt geriet am 23.01.2014 eine Wohnung in Brand. Die extreme Hitze ließ außerdem zwei Sauerstoffflaschen explodieren. Eine Frau (65 J.), die sich in der Wohnung befand, konnte nicht mehr gerettet werden. Insgesamt 10 Feuerwehren waren im Einsatz. Sieben Bewohner des Hauses wurden rechtzeitig in Sicherheit gebracht, eine wurde jedoch wegen einer Rauchgasvergiftung im Krankenhaus behandelt.

Quelle: http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/65-Jaehrige-starb-bei-Brand;art4,1285814

 

24.01.2014

Innsbruck: Enkel wird zum Lebensretter

Die genaue Brandursache konnte noch nicht ermittelt werden. Zunächst gehen Ermittler jedoch von einer Gasexplosion aus. Dies hörte der Enkel und brachte seine Großeltern in Sicherheit. Alle musste mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung im Krankenhaus untersucht und behandelt werden. Das gesamte Gebäude ist stark beschädigt. Auch zwei Fahrzeuge, die in der Nähe des Hauses abgestellt wurden, trugen einen Schaden davon.

 

26.01.2014

Kohlenmonoxidvergiftung im Eurotunnel

Am Wochenende wurden im Eurotunnel unter dem Ärmelkanal (Tunnel zwischen Calais und Folkestone b. Dover) Gleisbauarbeiten durchgeführt. Dabei erlitten 19 Arbeiter eine Kohlenmonoxidvergiftung, einer davon eine schwere Vergiftung. 

Quelle: http://www.welt.de/newsticker/news2/article124229770/19-Arbeiter-im-Eurotunnel-erleiden-Kohlenmonoxid-Vergiftung.html

 

Teil 11 der Serie „Alles über Rauch und Melder – von Brandursachen bis Rauchmelderinstallation“: Instandhaltung eines Rauchmelders

Eine Wartung von Rauchmeldern wird laut DIN 14676 empfohlen und stellt außerdem sicher, dass der Rauchmelderpflicht entsprochen wird. Die Wartungsabstände sind abhängig von den Herstellerangaben, dürfen aber 15 Monate nicht übersteigen.

Die Wartungsergebnisse müssen dokumentiert werden. In kürze können Sie sich hier ein solche Protokoll herunterladen.

 

Was muss denn bei einer Wartung eigentlich kontrolliert werden?

  1. Entsprechen der Montageort und damit die Umgebung des Rauchmelders der DIN-Vorschrift?
  2. Ist das Eindringen von Rauch in den Rauchmelder durch die dafür vorgesehenen Öffnungen gewährleistet?
  3. Ist das Gerät funktionsrelevant beschädigt?
  4. Sind alle Funktionen (Batterie, Netzanschluss, Testtaste und Alarmsignale) betriebsbereit?

Ggf. muss der Melder gereinigt, ummontiert oder ausgetauscht oder eine neue Batterie eingesetzt werden.

Nach max. 10 Jahren (+6 Monate) nach der Inbetriebnahme muss ein Melder ersetzt werden. Alternativ kann er vom Hersteller geprüft und wieder in Stand gesetzt werden.

 

Verantwortlichkeiten:

Bundesland

Installation

Wartung und Instandhaltung

Baden-Württemberg

Eigentümer (Vermieter)

Besitzer (Mieter)

Bayern

Eigentümer (Vermieter)

Besitzer (Mieter)

Berlin

Eigentümer (Vermieter)

Besitzer (Mieter)

Brandenburg

?

?

Bremen

Eigentümer (Vermieter)

Besitzer (Mieter)

Hamburg*

Eigentümer (Vermieter)

Eigentümer (Vermieter)

Hessen

Eigentümer (Vermieter)

Besitzer (Mieter)

Mecklenburg-Vorpommern

Besitzer (Mieter)

Besitzer (Mieter)

Niedersachsen

Eigentümer (Vermieter)

Besitzer (Mieter)

Nordrhein-Westfalen

Eigentümer (Vermieter)

Besitzer (Mieter)

Rheinland-Pfalz*

Eigentümer (Vermieter)

Eigentümer (Vermieter)

Saarland*

Eigentümer (Vermieter)

Eigentümer (Vermieter)

Sachsen

-

-

Sachsen-Anhalt*

Eigentümer (Vermieter)

Eigentümer (Vermieter)

Schleswig-Holstein

Eigentümer (Vermieter)

Besitzer (Mieter)

Thüringen*

Eigentümer (Vermieter)

Eigentümer (Vermieter)

 

* In Bundesländern ohne eindeutige Regelung der Zuständigkeit für Montage und Wartung richtet sich die Landesbauordnung an die Eigentümer. Damit sind die Eigentümer für die Ausstattung, (Montage) und die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft (Wartung) verantwortlich und damit auch in der Haftung.

 

Rechtliches

Der Eigentümer darf die Wartung an den Mieter übertragen, wenn er dem zustimmt. Dennoch muss der Vermieter im Schadensfall aber nachweisen, wie die Wartungspflicht in rechtlichem Sinne übertragen wurde, also dass der Mieter diese Pflicht auch tatsächlich übernommen hat. Weiterhin muss der Vermieter kontrollieren, dass die Wartung vom Mieter durchgeführt wurde.

Das ist aber praktisch fast unmöglich. Stattdessen wird die Wartung meist durch externe Firmen durchgeführt. Die Kosten werden dann als sonstige Betriebskosten (§ 2 Nr. 17 Betriebskostenverordnung) auf den Mieter umgelegt. In der Regel kostet die Wartung im Jahr nicht mehr als 5€ je Melder.

Teil 10 der Serie „Alles über Rauch und Melder – von Brandursachen bis Rauchmelderinstallation“: Was ist ein Täuschungsalarm?

 

Ein Täuschungsalarm eines Rauchwarnmelders ist ein Alarm, der nicht durch Rauch, sondern durch andere Umstände ausgelöst wurde und nicht auf eine Gefahrensituation hinweist.

 

Ein Täuschungsalarm kann durch eine Vielzahl von Auslösern hervorgerufen werden, z.B.

-       Verunreinigungen der Luft durch Schweiß-, Trenn-, Säge-, Schleif-, Reinigungs- Löt-, sonstige Heiß- und Bauarbeiten

-       Wasser- und Kochdämpfe

-       extreme elektromagnetische Einwirkungen

-       Kondensation der Luftfeuchte im Melder wegen starker Temperaturschwankungen

 

Was ist bei einem Täuschungsalarm zu tun?

Sichern Sie sich ab, dass es sich wirklich um einen Täuschungsalarm handelt.

Drücken Sie die Stummschaltung oder unterbrechen Sie die Stromzufuhr (entfernen Sie die Batterie).

Lüften Sie den Raum.

Kontrollieren Sie den Montageort.

Reinigen Sie den Rauchmelder vorsichtig mit einem Staubsauger (von außen absaugen) bzw. nach Herstellerangaben.

Stellen Sie die Stromversorgung wieder sicher und montieren Sie den Rauchmelder wieder.

Überprüfen Sie die Funktion des Rauchmelders durch Drücken der Testtaste.

 

Beugen Sie einem Täuschungsalarm vor und decken Sie den Melder vor Bauarbeiten oder Ähnlichem ab oder nehmen Sie ihn von der Montageplatte.

Nach jeder Demontage ist der Rauchmelder auf seine Funktionsfähigkeit zu prüfen.

 

Der 13. Januar 2014 ist für die Entwickler und auch alle anderen Mitarbeiter von Nest ein bedeutsamer Tag. Sie gaben am Montagnachmittag bekannt, dass sie von Google für 3.2 Milliarden Dollar aufgekauft werden. Der Kauf soll voraussichtlich in den nächsten Monaten abgeschlossen werden. Nur für Motorola zahlte Google 2012 mehr.

Doch wer ist NEST?

2010 starteten Matt Rogers und Tony Fadell (ehemaliger Apple-Mitarbeiter)mit dem Gedanken ihr Heim und ihre Umwelt zu verändern; ein Geschäft, basierend auf einem einfachen Thermostat.

Die Idee: Das unbeachteten, unveränderten Gerät mit ungenutzten Möglichkeiten Geld und Energie zu sparen zum durchdachten, intuitiven und kreativ designten Produkt zu entwickeln. Heute sind die Nest-Produkte beliebt, weltweit installiert und Verkaufsschlager bei den größten Händlern. Nest entwickelt ständige seine Geräte und Apps weiter und macht es so u.a. möglich, Energie und somit Geld zu sparen. Nest arbeitet mit den größten Energieunternehmen, einem großen Team von über  25.000 Spezialisten zur Montage in den USA und Canada. Über 300 Personen davon sind bei Nest direkt angestellt. 

Rauchmelder von Nest

Nest Protect – Sicherheit meets Design

Mitte des letzten Jahres gesellte sich zu dem Thermostat ein Rauchmelder der einen ganz neuen Ansatz verfolgt ( wir berichteten ). Dieser Rauchmelder konnte via W-Lan gesteuert werden und detektierte neben Brandrauch auch das tödlich Kohlenmonoxid. Das geniale daran war, dass der Rauchmelder direkt mit dem Thermostat kommunizierte und im Falle von CO-Entwicklung die Heizungsanlage herunterfahren konnte. Ebenfalls visionär war die Tatsache, dass der Melder im Falle eines Alarms erst mit einer Stimme, dann mit Alarm und zusätzlicher Fluchtwegsbeleuchtung alarmierte. Einfach und genial.

Die Zusammenarbeit mit Google sollte behilflich sein, um besser und schneller die gesteckten Ziele zu erreichen. Der Verkauf an Google hat sich langsam über drei der vier Jahre der Firmengeschichte angebahnt. 2011 lernten Tony Fadell und Erik Charlton Sergey Brin (Mitbegründer von Google) bei der TED-Konferenz kennen und sprachen über erste Thermostat-Entwicklungen. Es zeigt sich schnell, dass Nest und Google, die gleiche Vision hatten. 2011 und 2012 finanzierte Google weitere Entwicklungen. 

Trotz Verkauf soll laut Tony Fadell Nest auch Nest bleiben, mit ihrer individuellen Markenidentität. Allein die Verbreitung der Produkte soll nun optimiert werden. Die Führungspositionen sollen nicht neu besetzt werden.

Inzwischen baut Nest nicht nur Thermostate, sondern auch Rauchmelder. Weitere Haushaltsgeräte im Apple-Design sollen nun eventuell folgen. Besonders an den Geräten ist vor allem die Vernetzbarkeit und intelligente Steuerung.

Nest zeichnet Daten auf, verbessert ihre Technik und macht die Produkte so lernfähig. Die aufgezeichneten Daten stehen nun auch Google zur Verfügung, sollen aber gut geschützt und nur für die interne Verarbeitung genutzt werden.

Quelle: https://nest.com/ , http://investor.google.com/ , http://www.spiegel.de/http://www.brandeins.de/ , http://www.seonauten.com 

Am Sonntagmorgen, den 05.01.2014 wurde  in  Diemelsee-Heringhausen (Landkreis Waldeck-Frankenberg, Nordhessen) ein 6-jähriges Mädchen aufgrund einer Kohlenmonoxidvergiftung nach dem Aufstehen ohnmächtig. Die Feuerwehr stelle eine höhen Kohlenmonoxidkonzentration im Haus fest. Die Mutter des Kindes und eine weitere Tochter hatten sich ebenfalls schon eine Vergiftung zugezogen. Alle drei wurden mit einem Rettungshubschrauber nach Halle/Saale in eine Spezialklinik geflogen und dort in einer Druckluftkammer mit hoher Sauerstoffkonzentration behandelt. 

Es wird vermutet, dass ein defekter Kaminofen das giftige Gas ausströmte.

Deshalb empfehlen wir bei Verbrennungsquellen im Haushalt die Anschaffung eines CO-Melders.

Die Kosten liegen bei 36 bis 48 (ohne Funkmodul) bzw. 85 Euro (mit Funkmodul). Unterschiede finden Sie vor allem in der Laufzeit der Batterien, dem Design und den leicht unterschiedlichen Alarmschwellen (z.B. M-E ab 50 ppm, Ei-Electronics ab 43 ppm).

Quelle: http://www.ffh.de/